Die Freien Wähler in Herrieden setzen auf den Rauenzeller Werner Jung | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt

Die Freien Wähler in Herrieden setzen auf den Rauenzeller Werner Jung

Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber der Freien Wähler Herrieden für die Stadtratswahl (v. l.): Martin Hirsch, Gaby Rauch, Bürgermeisterkandidat Werner Jung, Heiko Christ, Maria Rauch und Klaus Rupprecht. Nicht anwesend war Angelika Schuster.  (Foto: Werner Wenk)
Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber der Freien Wähler Herrieden für die Stadtratswahl (v. l.): Martin Hirsch, Gaby Rauch, Bürgermeisterkandidat Werner Jung, Heiko Christ, Maria Rauch und Klaus Rupprecht. Nicht anwesend war Angelika Schuster. (Foto: Werner Wenk)
Die nominierten Bewerberinnen und Bewerber der Freien Wähler Herrieden für die Stadtratswahl (v. l.): Martin Hirsch, Gaby Rauch, Bürgermeisterkandidat Werner Jung, Heiko Christ, Maria Rauch und Klaus Rupprecht. Nicht anwesend war Angelika Schuster. (Foto: Werner Wenk)

Die Freien Wähler Herrieden schicken Werner Jung aus Rauenzell bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 als Kandidat für das Bürgermeisteramt ins Rennen. Der 60-Jährige will die scheidende Dorina Jechnerer beerben.

Im Zuge der Nominierungsversammlung der Stadtratsbewerberinnen und -bewerber gaben die anwesenden 13 Wahlberechtigten dazu einmütig ihr Votum ab. Werner Jung ist 60 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Seit nunmehr 20 Jahren ist er im Bereich Gebäudemanagement der Realschule Herrieden tätig. Vorher arbeitete Werner Jung als Techniker in leitender Position in einem Großbetrieb für Isolierung und Brandschutz in Würzburg.

Seitenhieb gegen die Verwaltung

Seine Erfahrungen und sein Umgang mit den Menschen haben bei ihm schon seit vielen Jahren das Interesse geweckt, das Amt des Herrieder Bürgermeisters anzustreben, betonte Werner Jung in der Vorstellungsrunde. Im Falle eines Wahlerfolges wolle er versuchen, die Ideen der Freien Wähler in Zusammenarbeit mit den Fraktionen umzusetzen.

Der Vorsitzende der Freien Wähler Herrieden und Versammlungsleiter Dr. Christian Enz stellte in den Raum, dass seine Gruppierung in der zu Ende gehenden Stadtratsperiode etwa 80 Prozent der vorgenommenen Ziele umsetzen konnte. Unter anderem nannte er das große Thema Stadtschloss, wofür man einen Kompromiss gefunden habe. „Wir wollten den großen Saal bauen, wenn wir genügend Geld haben“, betonte Enz und verwies auch auf die geplante Landesgartenschau, die aufgrund der unsicheren finanziellen Lage der Stadt gescheitert sei.

Nicht glücklich sei man mit dem Neubau der Turnhalle. Zudem kritisierte er den seines Erachtens schlechten Umgang mit dem Personal im Rathaus. Enz schlug vor, als Freie Wähler selbstbewusst anzutreten und eine möglichst starke Liste für die Kommunalwahl aufzustellen. Nachdem sich die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt hatten, erfolgte die Abstimmung über die Reihenfolge auf der Liste.

Das könnte Sie auch interessieren
Debatte um Sanierung der Roßmühle in Feuchtwangen nimmt „merkwürdige Schlagseite“Wassertrüdinger CSU reflektiert Wahl: Weniger Sitze, aber weiter stärkste FraktionMehr Sicherheit in Betzendorf: Stadtrat stimmt Verkehrsinseln zuInsinger Gemeinderat startet: Ein Neuer wird gleich zweiter BürgermeisterIntegrationsarbeit in Ansbach: Ein Brückenbauer im Einsatz für MigrantenPersonelle Neuausrichtung beim Bürgerbündnis Stadt und Land WassertrüdingenAbschied und Willkommen im Gemeinderat Ohrenbach: Fünf Neugewählte vereidigtGedenktafel an den Theologen Friedrich Dörr in Wolframs-Eschenbach enthülltBeim Dorfgemeinschaftshaus Oberscheckenbach hat der Feuerwehrteil PrioritätFünf Großbaustellen in Burgoberbach: Bürgermeister sieht Gemeinde auf gutem WegIn Wettringen werden fünf neue Mitglieder des Gemeinderates vereidigt„Fang mer ou”: Die neue Rathauschefin von Geslau legt mit einem Mundartsatz losVier Stunden lang vereidigt und diskutiert: Das ist der neue Uffenheimer StadtratDer neue Neustädter Kreistag gibt seinen Ausschüssen mehr MachtUnstimmigkeiten: So lief die konstituierende Sitzung in Windsbach

Eine ausgewogene Liste

Insgesamt standen sieben Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung. Die Liste wird vom Bürgermeisterkandidaten Werner Jung angeführt. Auf den weiteren Plätzen folgen Gaby Rauch, Heiko Christ, Martin Hirsch, Klaus Rupprecht, Maria Rauch und Angelika Schuster.

Die Wahl erfolgte in Blockabstimmung und wurde einmütig bestätigt. Um die insgesamt 20 Listenplätze auszunutzen, werden die ersten sechs Platzierten dreimal und die Siebtplatzierte Angelika Schuster zweimal auf der Liste aufgeführt, erklärte Vorsitzender Christian Enz. Er bewertete die Liste als ausgewogen, sei es im Hinblick auf das Alter der Kandidierenden oder bei den Berufen. Als Beauftragte der Freien Wähler für die Kommunalwahl wurden einstimmig Klaus Rupprecht und als dessen Stellvertreterin Gaby Rauch gewählt.


Von WERNER WENK
north