Die Feuersalamander wandern wieder im Vorbachtal bei Rothenburg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.03.2025 20:06

Die Feuersalamander wandern wieder im Vorbachtal bei Rothenburg

Erika Kemmether (links) von der Feuersalamandergruppe sowie Mareike Bialojan (rechts) und die Auszubildende Stefanie Miku vom städtischen Ordnungsamt bei der Übergabe der Hinweisschilder. (Foto: Walter Würfel)
Erika Kemmether (links) von der Feuersalamandergruppe sowie Mareike Bialojan (rechts) und die Auszubildende Stefanie Miku vom städtischen Ordnungsamt bei der Übergabe der Hinweisschilder. (Foto: Walter Würfel)
Erika Kemmether (links) von der Feuersalamandergruppe sowie Mareike Bialojan (rechts) und die Auszubildende Stefanie Miku vom städtischen Ordnungsamt bei der Übergabe der Hinweisschilder. (Foto: Walter Würfel)

Pünktlich vor dem Beginn der diesjährigen Laichwanderung der Vorbachtaler Feuersalamander übergaben Vertreter der Rothenburger Salamandergruppe zwei neue Hinweisschilder an zwei Mitarbeiterinnen des städtischen Ordnungsamtes.

Die dreieckigen mit rotem Rand und stilisierten Feuersalamandern gestalteten Hinweisschilder sollen laut Erika Kemmether von den Salamanderfreunden eine Informationslücke schließen, heißt es in einer Pressemitteilung.

In den vergangenen Jahren seien immer wieder motorisierte Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen vor der gesperrten Vorbachtalstraße gestanden und hätten sich die zeitweise Straßensperrung nicht erklären können.

Zukünftig werden die Hinweisschilder die Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, dass sich die Vorbachtaler Feuersalamander auf ihrer jährlichen Laichwanderung befinden. Denn die „Gelbschwarzen“ müssten auf ihrem Weg zum Vorbach, ihrem Laichgewässer, die Straße mehrmals queren, heißt es in der Mitteilung weiter.

Jedes Jahr tödliche Verluste

Dabei komme es jedes Jahr zu vermeidbaren tödlichen Verlusten unter den streng geschützten Tieren. Schon durch ein zu schnelles Vorbeifahren an den Amphibien können demnach die empfindlichen inneren Organe so stark geschädigt werden, dass die Tiere daran verendeten.

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Der städtische Bauhof sperrt deshalb die Vorbachtalstraße, zusätzlich auch, um die Aktiven der Salamandergruppe, die die Laichwanderung ihrer Schützlinge immer in der Abenddämmerung und im Morgengrauen unterstützend begleiten, selbst zu schützen.

In den vergangenen Jahren sei es immer wieder vorgekommen, dass die Straßensperrung nicht beachtet wurde und so auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf ihren Kontrollgängen gefährdet wurden. Wie Walter Würfel vom Bund Naturschutz mitteilt, stammt das Geld für die gespendeten Hinweisschilder aus der Spendenkasse der Ortsgruppe. Diese sei anlässlich der in der Stadtbücherei durchgeführten Ausstellung über Siebenschläfer, das „Geheime Leben der Bilche“, von den Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt worden. Würfel weist außerdem darauf hin, dass Feuersalamander streng geschützt sind und bittet entsprechend um eine angepasste Fahrgeschwindigkeit auch in allen Seitentälern der Tauber mit Amphibienvorkommen.

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