Die Ansbacher Wärmestube hat nun zwei PC-Arbeitsplätze | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.03.2025 13:00

Die Ansbacher Wärmestube hat nun zwei PC-Arbeitsplätze

Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Ansbacher Wärmestube freuen sich mit Oberbürgermeister Thomas Deffner über die beiden neuen Computerplätze. (Foto: Alexander Biernoth)
Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Ansbacher Wärmestube freuen sich mit Oberbürgermeister Thomas Deffner über die beiden neuen Computerplätze. (Foto: Alexander Biernoth)
Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Ansbacher Wärmestube freuen sich mit Oberbürgermeister Thomas Deffner über die beiden neuen Computerplätze. (Foto: Alexander Biernoth)

In der Wärmestube des Diakonischen Werkes Ansbach können die Besucher nun auch im Internet surfen und am Computer arbeiten. Die Glücksspirale Bayern hat den Kauf von Computern mit einer Zuwendung in Höhe von 6000 Euro möglich gemacht. Die restliche Summe von knapp 1500 Euro übernimmt das Diakonische Werk Ansbach.

Es wurden nicht nur die zwei Computer angeschafft, sondern auch ein Drucker und ein Scanner. Außerdem wurden ein WLAN eingerichtet und zusätzliche Steckdosen gesetzt, so dass die Besucher der Wärmestube beim Besuch dort ihr Mobiltelefon aufladen können.

Der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes Ansbach, Pfarrer Martin Reutter, unterstrich bei der feierlichen Übergabe, dass sich die Wärmestube in der Karolinenstraße 29 eines „ungeheuren Zulaufs“ erfreue. Das Diakonische Werk biete den Tagesaufenthalt in Kooperation mit der Stadt Ansbach an.

Anträge, Anmeldungen und Bewerbungen

Zur Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben gehöre mittlerweile auch die digitale Teilhabe. Aus diesem Grund wurde für die Besucher der Wärmestube nun die Möglichkeit geschaffen, an zwei Computern, die über Internetzugang verfügen, Anträge auszufüllen, Anmeldungen bei Ärzten oder Behörden zu ermöglichen oder aber Bewerbungen schreiben zu können, machte Reutter deutlich.

Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner bezeichnete die Wärmestube als ein „wichtiges und vor allem niederschwelliges Angebot“. In die Wärmestube können alle kommen, die etwa einsam sind oder in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Es gebe eine warme Mahlzeit, aber auch Gemeinschaft, Ansprache und Unterstützung in vielen Fragen des alltäglichen Lebens.

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20 bis 25 Besucher pro Öffnungstag

Deffner dankte den ehrenamtlichen Helfern, ohne deren unersetzliches Engagement die Wärmestube nicht betrieben werden könnte. In der Stadt Ansbach könne an jedem Wochentag eine Begegnungsstätte geboten werden. Dazu wurden die Öffnungszeiten der Wärmestube und des städtischen Tagesaufenthalts in der Schaitbergerstraße aufeinander abgestimmt.

Karola Kreutner, die Leiterin der kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit beim Diakonischen Werk Ansbach, berichtete, dass durchschnittlich 20 bis 25 Personen am Tag die Wärmestube besuchen. Diese hat montags und dienstags von 10.30 Uhr bis 16 Uhr und mittwochs von 10.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet, merkte Christiane Behlert an. Sie leitet die Wärmestube in Ansbach.

Mitarbeiter helfen

Kreutner wies auch darauf hin, dass die Mitarbeiter der Wärmestube auch beim Umgang mit den beiden neuen Computern unterstützen. Das kann die Recherche im Internet ebenso sein wie die Arbeit mit dem Textverarbeitungsprogramm.

Christian Müller, der Leiter der Lotto-Bezirksstelle, berichtete, dass durch die Einnahmen in der Glücksspirale in Bayern jährlich rund elf Millionen Euro für soziale, aber auch andere wie beispielsweise kulturelle Projekte ausgeschüttet werden können. Aus diesem Topf kommt auch das Geld für die Wärmestube.


Von ab
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