Es gibt jedes Jahr ein freudiges Hallo, wenn sich die Kinderzech-Festspieler zu ihrer ersten Probe treffen. Weil die Besetzung im zweijährigen Turnus wechselt, gibt es viel zu erzählen. In diesem Jahr ist die Besetzung Kallert an der Reihe.
Maximilian Mattausch, Kinderzech-Vorstand und Assistent der Spielleitung in Personalunion, hieß die Aktiven im Schrannenfestsaal willkommen. Hier werden die Rollenträger bis zu ihrer Premiere am Kinderzech-Samstag, 19. Juli, wöchentlich arbeiten, um die dramatische Handlung des Festspiels auf die Bühne zu bringen.
Obwohl viele der Aktiven seit vielen Jahren fast schon mit ihren Rollen verwoben sind, gibt es für die Inszenierung immer einiges zu tun. Mattausch kündigte an, dass künftig Regieanweisungen direkt in den einzelnen Szenen besprochen werden sollen. Ziel sei es, den Spaß am Spiel und die Motivation, in der Inszenierung mitzuwirken, für das Publikum sichtbar zu machen. Max Mattausch wird der Spielleiterin Sabine Lober assistieren, die beim Probenauftakt noch fehlte.
Mit dem Auftakt der Proben beginnt für die Kinderzeche die heiße Phase der Vorbereitungen auf das Heimatfest, das in diesem Jahr vom 18. bis 27. Juli im Kalender steht. Der Termin richtet sich stets nach dem Datum des dritten Montags im Juli, der auch heute noch als der Haupttag der Kinderzeche gilt.
Die Besetzungen des Kinderzech-Festspiels werden traditionell nach dem Rollenträger des Festspiel-Charakters Leonhard Wigerlein, dem regierenden Bürgermeister der Reichsstadt Dinkelsbühl, benannt. In diesem Jahr ist das Dr. Burkhard Kallert.
Die Kinderzeche steht in diesem Jahr in Dinkelsbühl im Mittelpunkt des Internationalen Museumstags am 18. Mai. In diesem Rahmen soll die überarbeitete Dauerausstellung im Zeughaus eröffnet werden.