Eine gemütliche Tasse Kaffee und leckerer Kuchen, herzhafte Snacks und frische Getränke und dazu ein Alpenblick inklusive gibt es ab sofort am Gipfelplateau Mittelfrankens.
Direkt neben dem Gipfelparkplatz wurde in den 1970er Jahren mit der Gruppenflurbereinigung Hesselberg ein Anlauf- und Informationspunkt geschaffen und dieser Ort wurde um einen richtigen Kiosk mit Sitzgelegenheiten und kleiner Bewirtung aufgewertet. Am Freitag, 10. April, wird dieser neu gestaltete Kiosk um 10 Uhr bei einem Festakt offiziell eingeweiht und damit kann die Sommersaison auf dem Hesselberg gestartet werden.
Ein lang gehegter Wunsch für viele Besucher des Hesselbergs, für die Wanderer und Freizeitgäste und auch die Kommunen rund um den Berg geht damit in Erfüllung. Die „Modernisierung und Aufwertung Gipfelareal Hesselberg“ kam aber erst mit dem Einsatz von Anuschka Hörr vom Regionalmanagement der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg in Schwung. Deren Initiative und konsequentes Handeln ebnete den Weg zur Neugestaltung des Kioskbereichs. Eine doppelte Förderung mit Leader-Mitteln und Fraktionsmitteln der CSU und Freien Wähler konnte erreicht werden und damit war der Weg für die Neugestaltung geebnet.
Die erste Kostenschätzung belief sich auf rund 390 000 Euro, aber durch ausgeklügelte Planung und die regionalen Handwerker konnte die Investitionssumme auf etwa 300 000 Euro begrenzt werden. Die Anrainer-Kommunen Ehingen, Gerolfingen, Röckingen und Wittelshofen und die Stadt Wassertrüdingen müssen jeweils einen Beitrag von etwa 20 000 Euro tragen. Lob gilt bei dem gesamten Projekt dem Planer Christian Ertl aus dem Herrieder Stadtteil Winn, der sich intensiv mit dem Projekt auseinandersetzte.
Die in die Jahre gekommenen Einbauten des Kioskgebäudes wurden entfernt, das Gebäude komplett saniert und ein barrierefreier Zugang geschaffen. Im Eingangsbereich wurden attraktive Sitzgelegenheiten auf großen Steinquadern geschaffen und öffentliche Toiletten, auch barrierefrei zugänglich, eingebaut. Mit diesem Vorzeigeobjekt wird sich die Region Hesselberg als Besuchermagnet bestens empfehlen.
Peter Tippl