Die CSU und FWG Burghaslach nominierten den bereits amtierenden Bürgermeister Armin Luther (CSU) wieder zum Bürgermeisterkandidaten. Aus beiden Parteien wurden darüber hinaus insgesamt vierzehn Kandidierende für den Gemeinderat nominiert.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gruppierungen bestehe laut Luther bereits seit vielen Jahren. Um diese weiterhin fortführen zu können, fassten die Anwesenden beider Parteien (CSU fünf und FWG sechs Stimmberechtigte) zunächst jeweils einstimmig den Beschluss, einen gemeinsamen Wahlvorschlag aufzustellen.
Theodor Schell, der bei seiner Nominierung als Bürgermeisterkandidat in Scheinfeld von Luther unterstützt worden war, revanchierte sich und leitete die Abstimmungen als Wahlvorstand. Sowohl die Liste als auch der Bürgermeisterkandidat wurden einstimmig gewählt. In einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Bewerberinnen und Bewerber die Gelegenheit, ihre Motivation für die jeweilige Kandidatur zu erläutern und sich damit auch kurz vorzustellen. .
Luther, der seit 2014 Bürgermeister ist, übt das Amt laut eigenen Worten „mit Leidenschaft” aus. Man habe viel erreicht und er sei guter Dinge, auch weiterhin etwas bewegen zu können. Er habe sich bemüht, auch einige Frauen auf die Liste zu bekommen, was sich als „gar nicht so einfach“ herausgestellt habe. Angeführt wird die Liste von dem aus Seitenbuch stammenden und derzeit dritten Bürgermeister Helmut Wiesinger, der sich ebenso wie die aktuell amtierenden Gemeinderäte Rainer Köstner, Daniel Wendler, Dominik Schwab und Hannes Sternecker erneut zur Wahl stellt.
Neu hinzugekommen sind unter anderem der stellvertretende Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Burghaslach, Florian Schläger. Er sei bereits vor zwölf Jahren einmal als Listenfüller dabei gewesen, nun wolle er es dieses Mal „richtig“ angehen. Christian Eckert, der seit diesem Jahr Vorsitzender des CSU-Ortsvereins ist, stellte sich ebenfalls zur Wahl und erklärte „er freue sich auf eine schöne Zukunft in Burghaslach“. Die Listenkandidaten Daniel Wendler – aktuell Kulturbeauftragter – Lisa Breuer, Johannes Grau und Arthur Braun konnten aus diversen Gründen an der Nominierungsveranstaltung nicht teilnehmen und wurden durch Luther kurz vorgestellt.
Ziele der CSU für die kommenden Jahre gab es reichlich, darunter einige Projekte die fortgeführt werden sollen. Als Beispiele genannt wurden der weitere Ausbau der Windkraft, die Erweiterung des bereits in Teilen bestehenden Glasfaserausbaus auf das gesamte Gemeindegebiet und die Fortführung des Staatsstraßenbaus im Schwarzbachgrund.
Aber auch neue Ideen stellte Luther vor. Zu diesen gehören unter anderem ein barrierefreier Gehweg im Altort sowie Gehwege zu den Friedhöfen in Gleißenberg und Breitenlohe. Für Kinder könne er sich die Errichtung eines Wasserspielplatzes und eines Rutschenweges vorstellen. Außerdem sei die Errichtung neuer Räumlichkeiten am ehemaligen BayWa-Areal für die bestehenden, möglicherweise auch für neue Arztpraxen, angedacht. Zu Letzterem war kürzlich ein Beschluss im Gemeinderat gefasst worden.
1. Armin Luther (57, Bürgermeister)
2. Helmut Wiesinger (56, Maschinenbauer)
3. Florian Schläger (35,Zimmerergeselle)
4. Rainer Köstner (50, Agrarbetriebswirt)
5. Christian Eckert (51,Geschäftsführer)
6. Daniel Wendler (46, technischer Angestellter)
7. Lisa Breuer (30, Angestellte)
8. Dominik Schwab (37, Angestellter)
9. Hannes Sternecker (36 Jahre, Lagerleiter)
10. Alexander Schlick (27, Industriemeister)
11. Angela Ullrich (37, Wirtschaftsfachwirt)
12. Johannes Grau (36, Koch)
13. Herbert Kreuzer (50, Angestellter)
14. Arthur Braun (36, Hausmeister)
Das Alter bezieht sich auf den Wahltag.