Der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer (CSU) weist die Kritik des Wilburgstettener CSU-Ortsvorsitzenden Alfred Mahler an seinem Einsatz für das Dinkelsbühler Krankenhaus zurück.
Mahler hatte den Rücktritt des CSU-Kreisvorsitzenden Jan Helmer wegen der Wahlschlappe der Partei bei den Kommunalwahlen gefordert. In diesem Zusammenhang hatte er auch Hammer angegriffen.
Der Dinkelsbühler OB hält die Argumentation Mahlers für widersprüchlich. Dem Kreisvorsitzenden Helmer werfe er vor, sich nicht genug für das Dinkelsbühler Krankenhaus eingesetzt zu haben, er selbst jedoch solle zu vehement dafür gekämpft haben. Das Thema habe ihn nicht erst im aktuellen Wahlkampf beschäftigt, sondern in seiner gesamten Amtszeit seit 2003. In dieser Zeit sei viel bewegt und erreicht worden, betont Hammer.
„Ich habe Landrat Dr. Jürgen Ludwig nie öffentlich persönlich angegriffen”, unterstreicht Hammer auf Anfrage der FLZ. Das Thema Krankenhaus sei „extrem wichtig für die Stadt”. Teilweise sei er mit dem Landrat einig gewesen, teilweise aber auch nicht. „Es muss in einer Demokratie möglich sein, ein Sachthema auch innerhalb einer politischen Gruppierung unterschiedlich zu bewerten”, ist er überzeugt.
Auch ihm habe das Ergebnis der Kommunalwahlen auf Kreisebene nicht gefallen, sagte der OB weiter. Es werde zu Veränderungen im Kreisverband kommen. Darüber werde man intern in Ruhe beraten. Von einem Schnellschuss wie dem Rücktritt des Kreisvorsitzenden hält Hammer nichts.