Der chinesische Exportmeister macht Ernst und tritt ab 2027 hierzulande auch direkt an: Denn nachdem Chery bislang nur die Marken Omoda und Jaecoo nach Deutschland exportiert hat, wollen die Chinesen nach dem Jahreswechsel hier erstmals auch unter eigenem Namen Autos verkaufen.
Geplant sind nach Angaben des Unternehmens zunächst vier SUVs von der Kompakt- bis zur gehobenen Mittelklasse, die je nach Modell und Ausstattung als Vollhybrid oder mit Pufferakku für die Steckdose kommen und alle zur sogenannten Tiggo-Familie gehören.
Einstiegsmodell wird demnach der Tiggo 4, der mit 4,32 Metern in der Kompaktklasse antritt. Zu Preisen zwischen etwa 22 und 25.000 Euro kommt der Fronttriebler mit einer Kombination aus einem 1,5 Liter-Benziner und einem E-Motor auf 120 kW/163 PS und dank der zurückgewonnenen Energie im knapp 2 kWh großen Akku auf einen Verbrauch von 5,3 Litern (C02-Ausstoß: 126 g/km) und schafft bis zu 150 km/h.
Mit 4,55 Metern Länge eine Nummer größer wird der Tiggo 7, dessen Antrieb ähnlich konfiguriert ist, aber laut Chery zusammen auf 165 kW/224 PS kommt und damit bis zu 175 km/h ermöglicht. Er soll bei rund 30.000 Euro starten.
Mindestens 38 000 Euro will Chery für den Tiggo 8 verlangen. Der misst dann allerdings schon 4,73 Meter und kommt mit einem zusammen 205 kW/279 PS starken Plug-in-Hybrid. Sein Akku hat laut Chery 18,3 kWh und erlaubt eine elektrische Reichweite von bis zu 90 Kilometern.
Flaggschiff der Familie wird der Tiggo 9, der mit 4,81 Metern Länge genügend Platz für eine dritte Sitzreihe bietet. Er kostet 49.000 Euro und bietet dafür ebenfalls einen Plug-in-Hybriden, dessen Systemleistung mit dann drei E-Maschinen auf 315 kW/428 PS steigt.
Auch der Akku ist mit knapp 35 kWh deutlich größer und die elektrische Reichweite liegt dann bei fast 150 Kilometern. Insgesamt soll der Tiggo 9 bis zu 1.050 Kilometer ohne Stopp schaffen.
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