Ein Hubschrauber, der gefällte Bäume abtransportiert. Das gab es bei der Bahnstrecke in Burgbernheim zu sehen. Andreas Lenk, Serviceleiter Fahrwegpflege bei der DB Fahrwegdienste GmbH, erklärt auf Nachfrage unserer Redaktion, was dort vonstatten ging.
Auf etwa zwei Kilometern, beidseitig der Bahn, zwischen den Haltepunkten Burgbernheim Wildbad und Steinach im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, wurden demnach „Gefahrenbäume“ abtransportiert. Das seien solche, die Schäden aufweisen, die also beispielsweise zu brechen drohen. Bei einem Sturm gebe es immer wieder Schäden an Oberleitungen – dem wolle man entgegenwirken, sagt Andreas Lenk.
Um zu entscheiden, welche Bäume aus Sicherheitsgründen weichen müssen, sind vor einer solchen Aktion von der Bahn angestellte Baumkontrolleure im Einsatz. Das sei geschultes Fachpersonal, das regelmäßig die diversen Strecken begutachtet und die Bäume kontrolliert. „Dann schätzen die Mitarbeiter ein, welche Maßnahmen nötig sind.“ Eine solche große Aktion wie nun bei Burgbernheim sei aber freilich nicht jedes Jahr notwendig, betont Serviceleiter Andreas Lenk.
Anders als an der Straße, kommt man an eine Bahnlinie mit herkömmlicher Technik meist nicht ran. Deshalb ist ein Hubschrauber im Einsatz. Mit ihm lassen sich die Bäume entfernen, ohne großen Schaden im und am Boden anzurichten. Man arbeite in diesem Fall mit der Firma Rotex Helicopter AG zusammen.
Mehrere Baustellen wurden mit diesem Unternehmen bereits bearbeitet, so dass das Team vor Ort „eingespielt“ sei, sagt Andreas Lenk. Fuhr- und Fällarbeiten wurden aber mit eigenem Personal erledigt. Am Mittwoch wurden die Arbeiten mit dem Hubschrauber gestartet und werden wohl noch bis Donnerstagmittag dauern, schätzt Andreas Lenk.
Die vielen entnommenen Bäume werden im Anschluss an Ablageplätze gebracht, die sich links und rechts von der Bahnlinie befinden. Dort werden sie weiter bearbeitet, um danach beispielsweise zerhackt als Biomasse weiterverwendet werden zu können.