Bürgermeister-Wahl in Leutershausen: Dreierbündnis stärkt Amtsinhaber Liebich | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.10.2025 18:00

Bürgermeister-Wahl in Leutershausen: Dreierbündnis stärkt Amtsinhaber Liebich

Markus Liebich will Bürgermeister der Stadt Leutershausen bleiben.  (Foto: Alexander Biernoth)
Markus Liebich will Bürgermeister der Stadt Leutershausen bleiben. (Foto: Alexander Biernoth)
Markus Liebich will Bürgermeister der Stadt Leutershausen bleiben. (Foto: Alexander Biernoth)

Ein Dreierbündnis von Bürgerforum, Freien Wählern und der SPD hat Bürgermeister Markus Liebich als Kandidaten für die nächste Kommunalwahl nominiert.

Die Mitglieder der drei Bündnispartner nominierten den seit September 2020 im Rathaus amtierenden Chef einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. Liebich zog am 1. Mai 2020 als Mitglied in den Stadtrat ein und wurde nach dem Rückzug von Sandra Bonnemeier mit knapp zwei Drittel der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Vor fünf Jahren wurde Liebich von dem SPD-Ortsverein und dem Bürgerforum unterstützt, nun sind die Freien Wähler in den Unterstützerkreis dazugekommen.

Freie Wähler kommen als Unterstützer hinzu

Dr. Bastian Wojek von der SPD würdigte die Arbeit Liebichs als Bürgermeister und sagte „Wir sind überzeugt, dass er weiter gute Arbeit für Leutershausen machen wird.“ Ernst Wachmeier von den Freien Wählern (FW) Leutershausen berichtete, dass Markus Liebich auf der Liste der FW für den Kreistag kandidieren wolle. „Und so lag es nahe, dass die FW ihn auch als Bürgermeisterkandidat nominieren“, so Wachmeier.

Auch das Bürgerforum, dessen Mitgründer Liebich ist, stehe hinter dem amtierenden Bürgermeister, so der Vorsitzende Michael Zimmermann. Als Beauftragte für den Bürgermeister-Wahlvorschlag wurden Michael Zimmermann und als Stellvertreter Dr. Bastian Wojek in der Nominierungsversammlung benannt.

Markus Liebich drückte seine Freude darüber aus, dass er bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 von drei Gruppierungen unterstützt werde. Dies bestätige ihn, sagte er, seine bisherige Arbeit für die Stadt Leutershausen fortzusetzen. Der seit dem 27. September 2020 eingeschlagene Weg sei der richtige gewesen, so Liebich.

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Stolz auf das fertiggestellte Weißkopf-Museum

Er wolle auch weiterhin zukunftsorientierte und bürgernahe Politik machen. Nach den Wirrungen der Bonnemeier-Ära, so sagte er, stehe Leutershausen nun in einem ganz anderen Licht. Stolz sei er auf das Erreichte. Liebig nannte unter anderem die Fertigstellung des Gustav-Weißkopf-Museums, die angelaufene Sanierung der Kläranlage, die Kläranlage in Brunst, die Sanierung der Grundschultoiletten, den Bau des Bauhofs, die Sanierung des Stadions, die Ortsdurchfahrten in Röttenbach und Eckartsweiler sowie den im Bau befindlichen Kreisverkehr am Ortseingang von Leutershausen.

In der kommenden Wahlperiode stehe der Bau eines neuen Feuerwehr-Gerätehauses am Standort Ost, die Sanierung der Grundschule Leutershausen, der Ausbaus regenerativer Energiequellen wie Photovoltaikanlagen und die Fertigstellung des Radweges in Richtung Ansbach an.

Schwierige Finanzlage für Leutershausen

Er wolle, so Liebich, auch in Zukunft in allen Fragen nach pragmatischen Lösungen suchen, einen respektvollen Umgang in der Kommunalpolitik und mit den Bürgern pflegen, die Anliegen der Bürger ernst nehmen und für Transparenz sorgen. Die Finanzen der Stadt Leutershausen seien derzeit schwierig und er wolle die Stadt finanziell nachhaltig gut aufstellen.

Nach der einstimmigen Nominierung durch die Mitglieder der drei Gruppierungen dankte Liebich unter anderem seiner Familie und speziell seiner Ehefrau Katja und der gemeinsamen Tochter Julia, die das kommunalpolitische Engagement von ihm mittragen. „Ich will mich weiterhin, so Markus Liebich, „für die tolle Stadt Leutershausen einsetzen“.


Von ALEXANDER BIERNOTH
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