Als fünfte und damit letzte Gruppierung innerhalb der Gemeinde Langfurth hielt die Wählergemeinschaft Matzmannsdorf-Schlierberg ihre Nominierungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl ab.
Versammlungsleiter Andreas Ziehr erinnerte zunächst an das Entstehen dieser kleinen Wählergruppe aus der vormals größeren Liste zusammen mit Oberkemmathen und Stöckau. Damit sei die Zielsetzung erreicht worden, einen eigenen Vertreter in das Langfurther Kommunalparlament zu entsenden. Deshalb wolle man die Wählergemeinschaft auch weiterführen.
Ziehr stellte die drei möglichen Varianten der Abstimmung vor. Wahlleiter Jörg Burkhard übernahm die weiteren Wahlvorgänge, und die Versammlung entschied sich einstimmig für die Blockwahl über eine vorbereitete Liste. Als Kandidatinnen und Kandidaten konnten Andreas Ziehr, Klaus Wassersteiner, Stefan Großmann, Martin Wagner, Andreas Hausmann, Markus Schörrlein, Daniela Ziehr und Bernd Wassersteiner gewonnen werden.
Von den acht Bewerbenden stammen somit vier aus Schlierberg, darunter eine Frau, und vier aus Matzmannsdorf. Einige Kandidaten konnten bei der Nominierungsversammlung nicht anwesend sein, hatte aber ihr Einverständnis zur Wahl gegeben.
Um bei acht Kandidaten die maximale Stimmenzahl von 14 zu erreichen, wurden die ersten beiden Kandidaten dreifach, die nächsten beiden zweifach und die weiteren vier Bewerber einfach aufgeführt. Die Versammlung stimmte dem ebenso zu, wie der vorgeschlagenen Reihenfolge. Sollte ein Bewerber ausfallen, rückt jeweils der nächstfolgende Kandidat nach beziehungsweise erfolgt eine Mehrfachnennung, sodass die Gesamtstimmenzahl erhalten bleibt. Als Beauftragte für die Wahl wurden Johannes Schmidt und als dessen Stellvertreter Karl Zoller bestimmt.
Nachdem der amtierende Bürgermeister Simon Schäffler bereits von den Freien Wählergruppen Ammelbruch, Langfurth und Dorfkemmathen erneut als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen worden war, gab der Rathauschef einen Rückblick auf die ablaufende Amtsperiode mit den zahlreichen Projekten. In Matzmannsdorf erinnerte Schäffler an die Sanierung der Ortsdurchfahrt. Im Ausblick erläuterte er die Planungen zum kommunalen Wärmeprogramm, zum Breitbandausbau und zur Ganztagsbetreuung in der Grundschule.
Versammlungsleiter Ziehr wies auf die stets konstruktive Arbeit im Gemeinderatsgremium hin und schlug vor, dass Schäffler auch für die Wählergemeinschaft Matzmannsdorf-Schlierberg als Bürgermeisterkandidat antritt. Bei der geheimen Wahl fiel das Votum einstimmig auf Schäffler. Somit wird er auf dem Wahlzettel als gemeinsamer Bewerber der vier gemeindlichen Freien Wählergruppierungen aufgeführt.