Renault baut einen frischen Pick-up. Der Pritschenwagen trägt den Namen Niagara, wird in Argentinien produziert und soll zum Jahreswechsel zunächst in Südamerika an den Start gehen. Ein Export in andere Regionen ist dem Hersteller zufolge aber nicht ausgeschlossen, so dass er auch bei uns zum Konkurrenten für Modelle wie den VW Amarok oder den Toyota Hilux werden könnte.
Der Niagara, der robust sein will wie ein Nutzfahrzeug und bei Assistenz und Abstimmung nahe an einem SUV sein soll, misst knapp fünf Meter. Er startet laut Renault als Viertürer mit einer Ladefläche, die nicht angestückelt wirkt, sondern voll in die Karosserie integriert ist. Bei Bedarf verschwindet sie unter einem robusten Rollo. Die Nutzlast geben die Franzosen mit rund 700 Kilo an und die Ladevolumen unter der Abdeckung mit knapp 1.000 Litern.
So imposant das Auto auftritt, so bescheiden ist der Antrieb: Den übernimmt ein Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum, der wie in Südamerika üblich als Flexfuel-Verbrenner konzipiert ist und genauso mit Benzin wie mit Ethanol betrieben werden kann. Er leistet bis zu 120 kW/160 PS und wird passend zum Segment und den Straßenverhältnissen auch mit Allradantrieb angeboten. Preise nennt Renault noch nicht.
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