Braucht jede Katze eine zweite Katze? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.09.2026 16:40

Braucht jede Katze eine zweite Katze?

Katzengeschwister haben rund um die Uhr einen Artgenossen zum Spielen, Kuscheln und Putzen. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Katzengeschwister haben rund um die Uhr einen Artgenossen zum Spielen, Kuscheln und Putzen. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Katzengeschwister haben rund um die Uhr einen Artgenossen zum Spielen, Kuscheln und Putzen. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Eine Katze alleine zu halten, ist nicht artgerecht, heißt es oft. Aber braucht sie wirklich immer einen samtpfotigen Freund? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, erklärt Katzenexpertin und Autorin Sabine Ruthenfranz gegenüber dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) - etwa Alter, Charakter und Wohnsituation.

Insbesondere wenn Katzen jung sind oder ausschließlich drinnen gehalten werden, kann der Kontakt zu einem Artgenossen wichtig sein. Nicht zuletzt lernen sie durch gemeinsames Spielen, gegenseitiges Putzen und Co. viel über Sozialverhalten. Gerade Wohnungskatzen bietet ein Artgenosse Gesellschaft und Abwechslung.

Nicht jede Katze mag Gesellschaft

Wenn möglich, entscheidet man sich von Anfang an für zwei Katzen – denn eine spätere Vergesellschaftung verläuft nicht immer reibungslos. Am einfachsten ist es, zwei Tiere aufzunehmen, die sich bereits kennen. Das können etwa Geschwistertiere sein oder auch zwei Katzen, die schon im Tierheim oder beim Vorbesitzer zusammengelebt haben.

Geht das nicht, sollte man zumindest darauf achten, dass die beiden Katzen ungefähr gleich alt sind und auch von ihrer Persönlichkeit her gut zusammenpassen. So sollte etwa auch das Temperament ähnlich sein: Eine sehr aktive, verspielte Katze passt nicht unbedingt zu einer ausgesprochen ruhigen und gemütlichen Katze.

Aber: Es gibt Katzen, die tatsächlich lieber alleine bleiben – etwa, weil sie schon älter sind, sich an das Leben als Einzelkatze gewöhnt oder mit anderen Katzen nicht immer gute Erfahrungen gemacht haben.

Was zwei Katzen brauchen

Ob man sich für eine oder zwei Katzen entscheidet, sollte man sich vorher gut überlegen. Denn zwei Tiere brauchen nicht nur mehr Platz. Sie bedeuten auch mehr Aufwand, etwa bei den Katzentoiletten, und höhere Kosten für Futter, Tierarzt und Ausstattung. Beim Putzen macht es allerdings kaum einen Unterschied – Haare auf dem Teppich gibt es so oder so.

© dpa-infocom, dpa:260925-930-745131/1


Von dpa
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