Blick in die Welt und nach Uffenheim: Bürgermeister Lampe zieht Jahresbilanz | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.12.2024 19:09

Blick in die Welt und nach Uffenheim: Bürgermeister Lampe zieht Jahresbilanz

Bürgermeister Wolfgang Lampe blickte in der letzten Stadtratssitzung des Jahres auf 2024 aus Uffenheimer Sicht zurück. (Foto: Johannes Zimmermann)
Bürgermeister Wolfgang Lampe blickte in der letzten Stadtratssitzung des Jahres auf 2024 aus Uffenheimer Sicht zurück. (Foto: Johannes Zimmermann)
Bürgermeister Wolfgang Lampe blickte in der letzten Stadtratssitzung des Jahres auf 2024 aus Uffenheimer Sicht zurück. (Foto: Johannes Zimmermann)

Zur Uffenheimer Vorweihnachtssitzung gehört traditionell eine Ansprache des Bürgermeisters. Wolfgang Lampe zog eine kleine Bilanz über den Fortgang der Projekte in der Stadt, blickte aber auch durchaus besorgt angesichts der „zunehmend unsicheren Weltfriedenslage“ in die Zukunft.

Früher diente vielen die Zeit vor dem Fest, um zur Ruhe zu kommen, erklärte Lampe. Rituale wurden gepflegt, gemeinsam am Adventskranz gesungen oder Plätzchen gebacken. „Doch viele Familien pflegen diese alten Sitten nicht mehr.“ Oft sei es Zeitmangel, manchmal Konkurrenzveranstaltungen – der Bürgermeister nannte etwa Weihnachtsmärkte.

„Die Zeit scheint immer knapper zu werden, die Nachrichten über die weltweiten Krisen häufen sich nahezu täglich.“ Lampe erinnerte an den schon über 1000 Tage andauernden russischen Angriffskrieg, an den Konflikt zwischen der Hamas, der Hisbollah und Israel sowie an die unklare Lage in Syrien. Das belaste viele Menschen. Hinzu komme das Erstarken des Populismus weltweit. Die unsichere Weltlage, die allgemeine Inflation, der Bruch der Ampel, das Erstarken von Extremisten, ob rechts oder links: „Viele Mitbürger sehen unsere Demokratie in Gefahr“, behauptete Lampe.

Auch die Stadt ringt mit angestrengter Haushaltslage

Die wirtschaftliche Lage verschlechtere sich zusehends. Die „enormen Immobilienprobleme“, der Fachkräftemangel und die steigende Zahl an Unternehmensinsolvenzen bereiteten Sorge. „Auch wir in Uffenheim mussten mit einer angestrengten Haushaltslage ringen. Trotzdem konnten wir 2024 mehrere Großprojekte voranbringen oder beenden.“

Der Bürgermeister nannte den Würzburger Torturm. Das Uffenheimer Wahrzeichen wurde saniert und im September wieder eingeweiht. Nun ist der Turm wieder sattelfest. „In der Barbakane wurde eine Bildergalerie mit Werken von Hugo Gatscher eingerichtet.“

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Im Mai wurde der Pavillon am Schloss feierlich und musikalisch eingeweiht, im November endlich das generalsanierte Hallenbad wiedereröffnet. Die Badebegeisterten haben eine neue alte Heimat. Der Neubau des Bauhofs schreitet voran „und wird im März 2025 bezugsfähig sein“. Auch die Realisierung des Ärztezentrums (AZU) „macht gute Fortschritte“, betonte der Uffenheimer. „Der Rohbau steht, der Innenausbau läuft parallel zu den Verputz- und Vorbereitungsarbeiten für die Außenanlagen.“

Die Kläranlagenerweiterung ist bis auf Restarbeiten abgeschlossen, auch in den Ortsteilen wurden Projekte in Angriff genommen. Die Kanalsanierung in Kleinharbach. Die Ausweisung des Baugebiets in Rudolzhofen. Und vieles mehr.

Dank an Mitarbeiter und das Ehrenamt

„Ohne die umsichtigen und engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt, der Verwaltungsgemeinschaft, der beteiligten Behörden, des Stadtrats, des Seniorenbeirats, des Behindertenbeauftragten und der Nachbarschaftshilfe wäre die Realisierung dieser Großprojekte nicht möglich gewesen.“ Entsprechend dankte der Bürgermeister allen – den Ehren- und Hauptamtlichen, den Vereinen, Organisationen und Verbänden.

Grüße gingen auch in die Partnerstädte Pratovecchio-Stia, Egletons und Kolbudy sowie zu den ukrainischen Freunden nach Jaworiw. Abschließend wünschte Lampe ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

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