Bezirkstagspräsident Forster packt beim Abfischen in Triesdorf kräftig mit an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.10.2025 10:25

Bezirkstagspräsident Forster packt beim Abfischen in Triesdorf kräftig mit an

Einige Zuschauende wollten den Moment selbst festhalten, als Peter Bischoff, Leiter der Fischereifachberatung, (links) und Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster ihren Fang präsentierten. (Foto: Constantin Prosch)
Einige Zuschauende wollten den Moment selbst festhalten, als Peter Bischoff, Leiter der Fischereifachberatung, (links) und Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster ihren Fang präsentierten. (Foto: Constantin Prosch)
Einige Zuschauende wollten den Moment selbst festhalten, als Peter Bischoff, Leiter der Fischereifachberatung, (links) und Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster ihren Fang präsentierten. (Foto: Constantin Prosch)

Die Fischereifachberatung Mittelfranken hat zum offiziellen Bezirks-Abfischen des Triesdorfer Entenweihers eingeladen. Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster bezeichnete die Veranstaltung als Neustart mit Peter Bischoff, dem neuen Leiter der Fachberatung

Unter den Augen von über 40 Zuschauerinnen und Zuschauern stiegen Bischoff, Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster und Markus Heinz, Leiter der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf, gemeinsam mit mehreren Ringassistenten in den Entenweiher. Der Wasserpegel war bereits so weit abgelassen, dass die Männer noch etwa bis zu den Knien mit ihren Wathosen im Wasser standen und mit Keschern Bottich um Bottich mit Fischen füllten.

Neben den größtenteils abgefischten Spiegelkarpfen präsentierten die Fischer auch einige Zander und sortierten diese in ein anderes Becken. Abschließend war regelrechte Spannung zu spüren, als es an die Fettmessung der Tiere ging. Einer der Mitarbeiter deckte dazu dem Fisch die Augen ab und las auf dem Messgerät 2,4 Prozent Fett ab – „Ein exzellenter Wert für Speisekarpfen”, so das Fazit von Peter Bischoff.

Karpfen sollen zertifiziert werden

Der neue Leiter der Fischereifachberatung betonte in seiner Rede die Bedeutung der regionalen Teichwirtschaft, die wichtige Biotope und Ökosysteme darstellen und einen wertvollen Beitrag zur mittelfränkischen Kulturlandschaft leisten. Bischoff kündigte an, im kommenden Jahr die Zertifizierung als „Frankenkarpfen g.g.A.”, eine europaweit geschützte Herkunftsangabe, erlangen zu wollen.

Als Gastgeber und Vertreter der Triesdorfer Einrichtungen erzählte Markus Heinz von seiner persönlichen Leidenschaft des Fischfangs und begrüßte unter anderem Michael Maderer, den Bezirkstags-Beauftragten für das Fischereiwesen, Bezirksrätin Lisa Renz-Hübner, Dr. Reinhard Reiter, Fischereireferent des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, sowie Christian Höger, Weidenbachs dritten Bürgermeister.

„Es gibt kein nachhaltiger erzeugtes Lebensmittel”

Peter Daniel Forster bezeichnete in seinem Grußwort die erstmals ausgerichtete Veranstaltung als Neustart in eine neue Zeit mit Bischoff, der seit Juli an der Spitze der Fischereifachberatung steht. Man wolle künftig noch enger zusammen mit den Vertretern der Fischerei in Mittelfranken, um den regionalen Wirtschaftskreislauf von den Erzeugern bis zu den Gaststätten zu stärken. Forsters zentrale Botschaft: „Es gibt kein nachhaltiger erzeugtes Lebensmittel als den mittelfränkischen Karpfen.”

Im Anschluss an die Abfischaktion lud die Fachberatung zu einem gemeinsamen Karpfenessen der Teilnehmenden in die Mensa der Lehranstalten Triesdorf ein.


Constantin Prosch
Constantin Prosch
Volontär
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