Benefiz-Konzert in Dinkelsbühl: David Lugert unterstützt Projekt in Brasilien | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.12.2025 19:15

Benefiz-Konzert in Dinkelsbühl: David Lugert unterstützt Projekt in Brasilien

David Lugert mit Franz Dietlein an der Gitarre und Michael Leipold am Piano in der Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche. (Foto: Martina Haas)
David Lugert mit Franz Dietlein an der Gitarre und Michael Leipold am Piano in der Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche. (Foto: Martina Haas)
David Lugert mit Franz Dietlein an der Gitarre und Michael Leipold am Piano in der Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche. (Foto: Martina Haas)

Mit seinem Soloprogamm „Früher war mehr Lametta!” gastierte der Sänger David Lugert in der Dinkelsbühler St.-Pauls-Kirche. Der Erlös des Benefiz-Konzerts ist für die Projekte des Dinkelsbühler Vereins Sementinha in Brasilien bestimmt.

Als „größte Familie Dinkelsbühls” wurde der Verein bezeichnet. Er hat über 100 Mitglieder und fördert seit bald 20 Jahren Kinder in Brasilien. Seit rund zwölf Jahren engagiert sich der Verein für ein Projekt für Kinder aus den Armenvierteln der brasilianischen Stadt Salvador di Bahia. Dort werden Konflikte oft mit Gewalt gelöst. Um den Mädchen und Jungen eine andere Perspektive auf das Leben zu ermöglichen, ihre Talente und ihr Selbstbewusstsein zu fördern und zu stärken, wird dort gemeinsam musiziert. Dieser Schwerpunkt kann nur durch die finanzielle Unterstützung aus Dinkelsbühl ermöglicht werden.

Der Sänger war selbst bereits vor Ort

David Lugert kennt das Projekt, war er doch vor einigen Jahren mit der Ansbacher A-capella-Band Viva Voce im Rahmen einer Brasilien-Tour vor Ort, um auch mit den Kindern zu arbeiten. Mit Viva Voce war Lugert in den vergangenen Jahren auch mehrfach für Benefiz-Konzerte zugunsten des Vereins Sementinha in Dinkelsbühl.

In diesem Jahr kam er ohne die Kollegen, dafür aber mit zwei musikalischen Begleitern: Franz Dietlein an der Gitarre und Michael Leipold am Piano und Bass. „Früher war mehr Lametta!” hat der Sänger sein Programm getauft, mit dem er vorweihnachtlichen Glanz, aber auch eine bunte Mischung bekannter Schlager und Evergreens auspackte.

Ein Ausrufezeichen gleich zu Beginn

Lugerts musikalischen Geschenke nahm das Dinkelsbühler Publikum dankbar an. Mit Händels „Comfort ye - Every Valley” setzte der Tenor gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen.

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Danach ging es locker-flockig weiter durch die Epochen und Stile, durch Länder und sogar bis hoch hinaus über die Wolken. Weil David Lugert auch ein guter Entertainer hat, hatte er auch die eine oder andere Anekdote dabei. Zum Beispiel wie er mit Reinhard Mey am Rande eines Festivals zuerst ins Plaudern und dann von ihm den musikalischen Ritterschlag erhalten hat.

Seine musikalischen Mitstreiter ließ er glänzen und bedankte sich bei Dietlein und Leipold außerdem, für die Möglichkeit, auf der Bühner Anderes auszuprobieren, Stücke, die mit Viva Voce nicht möglich seien. Und nein, sein Soloprogramm sei nicht das Ende der A-cappella-Band aus Ansbach

Im Weihnachtspulli unter den Christbaum

Ob Mey, Billy Joel, Michael Bublé oder Udo Jürgens: David Lugert kannte in seinem Programm keine Scheu vor den ganz großen Kollegen, um dann sein Publikum im Weihnachtspulli von New York mit Feliz Navidad wieder zurück unter den heimischen Christbaum zu führen.

Der Abend war eine der Gelegenheiten, bei der sich alle gegenseitig beschenken: Das Publikum mit seinem begeisterten Applaus für die Musiker, die Musiker mit ihrem Wohlfühl- Programm, in dem für jede und jeden etwas dabei war, um beschwingt in die weihnachtsbeleuchtete Dinkelsbühler Altstadt hinauszugehen, und der Verein Sementinha, der mit dem Erlös des Benefizkonzerts die Kinder in Brasilien beschenken wird. Und nicht nur die: Jeweils 1500 Euro des Erlöses gehen an den Dinkelsbühler Tisch und die ambulante Krankenpflege der Diakonie Dinkelsbühl.

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