Herzkrankheiten wirken sich nicht nur körperlich aus, sondern können auch die Psyche erheblich belasten. Darauf weist die Stiftung Gesundheitswissen im Vorfeld der European Mental Health Week hin.
Körperliche Symptome wie Brustschmerz und Atemnot seien oft auch mit Ängsten verknüpft. Nach einer Diagnose müssten sich viele Betroffene einer neuen Lebenssituation stellen, etwa wegen Einschränkungen im Alltag oder Beruf. Das könne seelische Anpassungsprobleme zur Folge haben - im Extremfall auch psychische Erkrankungen mit unter anderem folgenden Symptomen:
• anhaltende Ängste
• Vermeidung von Anstrengung aus Angst vor Beschwerden
• Angst vor Nebenwirkungen der Medikamente
• wiederkehrende Sorgen aufgrund der Krankheit
• Konzentrations- und Schlafprobleme
Generell ist die psychische Gesundheit eng mit der Herzgesundheit verbunden, so die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Eine Depression oder andere psychische Störungen gelten nicht nur als Risikofaktor für die Entstehung einer Herzerkrankung, sie können auch deren Verlauf negativ beeinflussen.
Fachleute raten:
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