In Bechhofen konnten die 4906 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger am Sonntag nur über die Zusammensetzung des Gemeinderates abstimmen. 2984 Männer und Frauen haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.
Die Wahlbeteiligung lag somit bei 60,8 Prozent. Vor sechs Jahren lag sie bei 56,17 Prozent. Wie Wahlleiter Andreas Baumgärtner mitteilte, haben rund 2500 Männer und Frauen Briefwahlunterlagen beantragt, wovon 2290 abgegeben wurden.
Vier Listen mit insgesamt 80 Kandidierenden waren auf den Wahlzetteln vertreten: die BürgerListe, die CSU, die Landliste und die Unabhängige Wählergemeinschaft Bechhofen. Die meisten Stimmen für das 20-köpfige Kommunalparlament hat der zweite Bürgermeister Martin Günther (2222 Stimmen, CSU) erhalten. Der Frauenanteil im künftigen Gemeinderat liegt mit vier Frauen bei 20 Prozent.
Insgesamt wurden 54.593 Stimmen abgegeben. Die BürgerListe, welche zuvor als Bechhöfer Liste bekannt war, erhielt 12.988 Stimmen, die CSU 18.522, die Landliste 7288 und die UWG 15.795. 71 Stimmzettel waren ungültig.
Da Amtsinhaber Sven Waidmann erst im Jahr 2024 zum Bechhöfer Rathauschef gewählt wurde, fand dieses Jahr keine Bürgermeisterwahl statt.
Im Marktgemeinderat ist die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU) künftig mit sechs Sitzen vertreten. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Bechhofen (UWG) kommt ebenfalls auf sechs Mandate. Die BürgerListe erreicht fünf Sitze, die Landliste kommt auf drei Sitze.