Der FC Bayern München ermutigt Jürgen Klopp zu forschen Zielen für seine gerade begonnene Zeit als Fußball-Bundestrainer. „Ich glaube, Jürgen Klopp wird auf seine Stärken richtigerweise vertrauen und es ist auch richtig, große Ziele zu haben“, sagte Jan-Christian Dreesen, der Vorstandschef des Rekordmeisters, bei einer Veranstaltung im PresseClub München.
Nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Amerika und dem Trainerwechsel von Julian Nagelsmann auf Klopp hatte der neue Coach konkrete Ansagen vor der EM 2028 und der WM 2030 noch vermieden.
Tiefstapeln aber sei jetzt nicht angebracht, meinte Dreesen. „Es macht auch keinen Sinn, sich jetzt vorzunehmen, beim nächsten Mal ins Viertelfinale zu kommen. Ey, was ist das für ein Ziel? Es kann ja nicht sein, dass das Land mit dem weltgrößten Sportverband als Ziel hat, nächstes Mal weiterzukommen als beim letzten Mal. Ja, das wäre dann immerhin Achtelfinale.“ In den USA war für die deutsche Auswahl zuletzt schon im Sechzehntelfinale Endstation.
Wie zuletzt bereits Vereinspräsident Herbert Hainer lobte auch Dreesen die Wahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Klopp. „Also da kann keiner sagen, dass das nicht der Richtige wäre“, meinte er unter Verweis auf die Erfolge des Coaches in Mainz, Dortmund und Liverpool. Klopp sei ein „Menschenfänger und hat ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein, das sich dann hoffentlich auf die Mannschaft überträgt“.
Befürchtungen, wonach ein ehemaliger BVB-Coach künftig weniger Bayern-Spieler zur Nationalmannschaft einladen könnte, habe man in München nicht, unterstrich Dreesen. Klopp selbst hatte bei seiner Vorstellung angemerkt, die Bayern müssten keine Sorgen haben. „Ich habe Jürgen Klopp als jemand kennengelernt, der Siege einfahren will“, sagte Dreesen. „Das wird er nur mit den FC-Bayern-Spielern. Das war jetzt keine Arroganz, das war Tatsache.“
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