Am Sonntag, 11. Januar, findet die Netzwerkveranstaltung „Bavaria ruft! meet & greet & connect“ statt. Die Gastgeberinnen Kathrin Pollack (SPD), Renate Hans (Freie Wähler) und Lisa Renz-Hübner (Bündnis90/Die Grünen) laden von 10.30 bis 12.30 Uhr ins Weißkopf-Museum in Leutershausen ein.
Die Initiative „Bavaria ruft!“ möchte einer Mitteilung der Politikerinnen zufolge bayernweit Frauen für kommunalpolitisches Engagement gewinnen. Ziel ist es, Frauen nicht nur für Kandidaturen zu ermutigen, sondern sie langfristig in ihrer politischen Arbeit zu begleiten. Unterstützt wird die Aktion von Kooperationspartnerinnen, Schirmherrin ist Landtagspräsidentin Ilse Aigner.
Im Landkreis Ansbach sei dieses Anliegen besonders wichtig, betont Renate Hans. „Die Listen für die Kommunalwahl sind größtenteils bereits aufgestellt. Jetzt geht es nicht mehr darum, ob Frauen kandidieren, sondern darum, dass sie auch tatsächlich gewählt werden – und dass sie sich gut vernetzt fühlen.“
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Kandidatinnen, sondern auch an politisch interessierte Frauen, die sich informieren, austauschen oder ihre Kompetenzen stärken möchten. Erfahrene Kommunalpolitikerinnen geben Einblicke in ihren politischen Alltag, sprechen offen über Herausforderungen und zeigen Wege auf, wie politische Arbeit vor Ort gelingen kann.
Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung sei der überparteiliche Ansatz. Deswegen werden in der nächsten Phase der Organisation und zur Podiumsdiskussion auch Kommunalpolitikerinnen von der CSU mit ins Team eingeladen. Die Fragen in der Podiumsdiskussion wird die Chefredakteurin der Fränkischen Landeszeitung, Gudrun Bayer, an die Politikerinnen stellen.
„Unsere Demokratie hat gerade größere Probleme, als dass sich demokratische Parteien gegenseitig bekämpfen“, sagt Lisa Renz-Hübner. „Wir wollen zeigen, dass Zusammenarbeit, Respekt und Vernetzung über Parteigrenzen hinweg möglich und notwendig sind – besonders unter Frauen.“
Das Format „meet & greet & connect“ soll Raum für persönliche Begegnungen schaffen, Hemmschwellen abbauen und den Grundstein für ein dauerhaftes Netzwerk im Landkreis Ansbach legen. Ziel ist es laut Einladung, dass Frauen sich kennenlernen, voneinander lernen und nach der Wahl konstruktiv miteinander arbeiten können – unabhängig von Parteibuch oder Mandat.