Mit dem Rad zum Bahnhof und danach mit dem Zug weiterfahren. Umweltfreundliches Pendeln funktioniert aber nur, wenn es auch genügend sichere Abstellmöglichkeiten für die Räder gibt. Die Gemeinde Sachsen will jetzt nachrüsten – sie plant neue Unterstellmöglichkeiten am S-Bahn-Halt.
Die Deutsche Bahn hatte im Zuge der „Bike and Ride“-Offensive untersucht, welche Flächen infrage kommen, informierte Rene Walter vom Bauamt in der Gemeinderatssitzung. Die Vorschläge stammten von der Verwaltung.
Realisiert werden können nach eingehender Prüfung neue Abstellmöglichkeiten auf zwei Flächen, die sich an zwei gegenüberliegenden Seiten auf dem Parkplatz (Einstieg Fahrtrichtung Nürnberg) befinden. Dort sollen nun auf Beschluss der Gemeinderäte zwei doppelstöckige Sammelschließanlagen mit Platz für jeweils 24 Fahrräder entstehen. Weichen müssen dafür je drei bis vier Parkplätze.
Wie Rene Walter mitteilte, ist ein Prinzip denkbar, bei dem sich Interessierte ihren Stellplatz online sichern und beispielsweise für ein Jahr buchen. Der Zugang könnte dann entweder mittels eines PIN-Codes oder mit einem Chip erfolgen.
Pro Abstellanlage fallen Kosten in Höhe von rund 64.000 Euro inklusive Montage und Lieferung an. Dazu kommt noch ein Betrag für das Fundament, der noch nicht feststeht. Die Gesamtkosten werden zu 70 Prozent gefördert. Der Gemeinderat stimmte der überplanmäßigen Ausgabe im Haushalt zu.