Bäckerei Striffler schloss in Insingen: Welche Alternativen bleiben? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.06.2024 09:45

Bäckerei Striffler schloss in Insingen: Welche Alternativen bleiben?

in der Frühgasse 3 gab es bislang nicht nur Backwaren, sondern auch eine Auswahl an Lebensmitteln. Bürgermeister und Gemeinderat suchen nun intensiv nach einer schnellen Lösung. (Foto: Simone Hedler)
in der Frühgasse 3 gab es bislang nicht nur Backwaren, sondern auch eine Auswahl an Lebensmitteln. Bürgermeister und Gemeinderat suchen nun intensiv nach einer schnellen Lösung. (Foto: Simone Hedler)
in der Frühgasse 3 gab es bislang nicht nur Backwaren, sondern auch eine Auswahl an Lebensmitteln. Bürgermeister und Gemeinderat suchen nun intensiv nach einer schnellen Lösung. (Foto: Simone Hedler)

Es ist ein Verlust für den Ort: An diesem Samstag hat die Bäckerei in der Frühgasse 3 zum letzten Mal geöffnet. Wenn Florian Striffler um 11 Uhr die Ladentüre abschließt, haben die Insinger vorerst keine Möglichkeit mehr, vor Ort Lebensmittel einzukaufen.

„Wir bedauern, dass wir die Filiale schließen müssen“, sagt Inhaber Florian Striffler. Es muss aber kein Abschied für immer sein, sagt er. „Wir sind gesprächsbereit, wenn sich in den kommenden ein bis zwei Jahren neue Möglichkeiten auftun sollten.“ Nach wie vor bietet er außerdem in den zwei Rothenburger Filialen seine Backwaren an.

Filialbetrieb lief sechs Jahre

Vor sechs Jahren hatte er die Filiale in Insingen übernommen und die Bürgerinnen und Bürger nicht nur mit frischen Backwaren, sondern auch mit einer Auswahl an Lebensmitteln, Süßigkeiten und Wurstwaren versorgt. Der Vermieter des Ladens, Thomas Brand, hatte früher die Bäckerei selbst geführt. Ob er sich vorstellen könnte, das nun wieder zu tun? Dazu gebe es derzeit noch keine Pläne, sagt er. Und auch wie es mit den Räumlichkeiten weitergeht, sei noch nicht geklärt.

Auch Insingens Bürgermeister Peter Köhnlechner bedauert, dass die Bäckerei schließt. „Das ist natürlich eine schwierige Situation für uns, dass jetzt endgültig Schluss ist.“ Zunächst habe die Hoffnung bestanden, dass ein anderes Unternehmen den Laden weiterführt, „doch die haben sich mittlerweile zerschlagen“.

Er und der Gemeinderat hätten sich bereits intensiv Gedanken gemacht und viele Gespräche geführt. „Wir brauchen jetzt möglichst schnell eine Lösung.“ Der Gemeinderat habe dazu in seiner jüngsten Sitzung „ausgiebig und intensiv diskutiert“ und einen Grundsatzbeschluss zur Sicherstellung der örtlichen Nahversorgung gefasst, so Köhnlechner.

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„Als Gemeinde mit rund 1200 Einwohnerinnen und Einwohnern brauchen wir eine Nahversorgung“, betont er. Verschiedene Lösungsansätze seien in der Überlegung – ein Bäckerei-Auto etwa, aber auch ein Anbieter, der seinen Sitz am Ort hat. Spruchreif sei aber noch nichts, so der Bürgermeister. Bei der ILE-Region habe die Gemeinde außerdem Bedarf für einen Lebensmittelautomaten gemeldet.

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