Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn 6 nahe Aurach haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach einen spektakulären Fund gemacht. Ein Autotransporter entpuppte sich als Transportmittel für gestohlene Fahrzeuge aus dem Ausland.
Eine Streife der Fahndungskontrollgruppe der VPI Ansbach hat am Freitag gegen 13.30 Uhr auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg einen Autotransporter kontrolliert. Wie es im Polizeibericht heißt, hatte der 58-jährige Fahrer insgesamt sieben Fahrzeuge geladen, darunter fünf Modelle der Marke Toyota.
Bereits bei der ersten Überprüfung eines Fahrzeugs stießen die Beamten auf Hinweise, die auf mögliche Manipulationen hindeuteten. Daraufhin wurde der gesamte Transport zur Dienststelle begleitet, um alle geladenen Pkw genauer unter die Lupe zu nehmen.
Der Verdacht bestätigte sich: An sämtlichen Toyota-Fahrzeugen wurden Manipulationen festgestellt. Die Polizei ließ alle Autos abladen und stellte sie sicher. Die Bergung gestaltete sich dabei teilweise schwierig – ein nicht zu bewegendes Unfallfahrzeug blockierte die reguläre Abladung, sodass ein Abschleppdienst mit Kran anrücken musste.
Inzwischen konnte die Herkunft der Fahrzeuge geklärt werden. Alle fünf Toyota waren erst kürzlich in Portugal gestohlen worden. Den Neuwert der sichergestellten Autos schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.
Gegen den Fahrer des Transporters wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.