Meist mutieren Kinder nicht gerade zu Gemüsemonstern und tendieren schon gar nicht zu Roter Bete. Doch da haben sich findige Köche, Ernährungsexperten und Bäcker einen Kniff ausgedacht: Das trojanische Pferd heißt Brownie.
Der cremig-weiche und hoffentlich saftige Schokokuchen wird in kompakte Vierecke geschnitten und ist der perfekte Trick, um Gemüse scheuendem Nachwuchs ein paar Gramm der Knollen unterzujubeln.
Denn Rote Bete gilt nämlich als außerordentlich gesund. Sie verbindet hohe Nährstoffdichte mit vergleichsweise wenig Kalorien und schmeckt dabei noch süß. Die Knollen enthalten laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) zahlreiche Vitamine wie Folsäure, Vitamine B1, B5 und B6 sowie Vitamin C, die für Zellteilung, Immunsystem und Nervenfunktion wichtig sind. Hinzu kommen Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium.
Auch das Bundeszentrum für Ernährung hat noch einen Tipp zum Kauf der roten Knollen: Die Ernährungsexperten raten dazu, zu festen, glatten Knollen mit unverletzter Schale zu greifen. Dabei seien kleine und mittelgroße Exemplare im Geschmack meist zarter, große mehr erdiger.
Und nun zu einer Schritt-für-Schritt-Anleitung von (fast) gesunden Schokoladen-Rote-Bete-Brownies. Das Rezept stammt von Claudia Kursawe, Chefköchin des Restaurants „Donnersmarkt“ im Hotel Almanac in Wien.
Wer mag, kann die ausgekühlten Brownies gerne noch mit Früchten, Nüssen, Streuseln und (Frischkäse-)Cremes aller Art toppen, im Fachjargon Frosting genannt. Aber klar ist auch: Kommt Sahne ins Spiel, wird der gesunde Anteil kleiner und kleiner.
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