Aus Arztpraxis wurde nichts: Folgen Mikroappartements über dem Rewe in Emskirchen? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.11.2025 08:00, aktualisiert am 25.11.2025 08:36

Aus Arztpraxis wurde nichts: Folgen Mikroappartements über dem Rewe in Emskirchen?

Über der Apotheke im rechten Gebäudeteil sollen kleine Mitarbeiterwohnungen entstehen. Positiv aufgenommen wurde vom Betreiber des Einkaufsmarktes der Vorschlag, Laubbäume auf der Parkfläche zu pflanzen. (Foto: Mirko Fryska)
Über der Apotheke im rechten Gebäudeteil sollen kleine Mitarbeiterwohnungen entstehen. Positiv aufgenommen wurde vom Betreiber des Einkaufsmarktes der Vorschlag, Laubbäume auf der Parkfläche zu pflanzen. (Foto: Mirko Fryska)
Über der Apotheke im rechten Gebäudeteil sollen kleine Mitarbeiterwohnungen entstehen. Positiv aufgenommen wurde vom Betreiber des Einkaufsmarktes der Vorschlag, Laubbäume auf der Parkfläche zu pflanzen. (Foto: Mirko Fryska)

Keine Einwände hegt der Emskirchener Gemeinderat gegen das Vorhaben der Betreiber des REWE-Marktes, dort Mitarbeiterwohnungen zu schaffen. Geschäftsführer Fabian Zwingel möchte acht Mikroappartements in dem bereits vorhandenen, aber bisher nicht genutzten Bereich einrichten.

Dieser befindet sich, wie Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht ausführte, über der Apotheke, die dem Einkaufmarkt an der Nürnberger Straße angegliedert ist. Angedacht war die nun für die Mitarbeiterwohnungen verwendete Fläche eigentlich für eine Arztpraxis. „Daraus wurde jedoch nichts, die vorhandenen Räumlichkeiten wurden bisher nicht genutzt.” Die entstehenden kleinen Wohnungen haben eine Größe von 33 Quadratmetern, verfügen über ein Badezimmer sowie einen Wohn-, Ess- und Schlafraum mit Kitchenette. Zwingel erklärte nach der Sitzung, dass er Appartements, die nicht für Beschäftigte benötigt werden, auch anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Mieten anbieten möchte.

Wohnen stand bislang nicht im Plan

Um die Mitarbeiterwohnungen zu realisieren, bedurfte es nun jedoch einer Änderung des rechtskräftigen vorhabensbezogenen Bebauungsplans, da Wohnen, so Winkelspecht, bisher nicht den Festsetzungen zur Art der baulichen Nutzung des Sondergebietes entspreche.

Der Marktbetreiber möchte noch etwas ändern. Auf den vier vorhandenen Stellplätzen gegenüber dem Eingangsbereich, von denen jeweils zwei für Menschen mit Handicap und Eltern gedacht sind, ist die Einrichtung einer Sonderverkaufsfläche für Blumen und eine Lagerfläche für Gasflaschen vorgesehen. Die vier wegfallenden Parkplätze sollen an anderer Stelle neu geschaffen werden

Gemeinderat Reinhard Eckardt regte an, auf dem Parkareal Laubbäume zu platzierten und darunter eine insektenfreundliche Unterpflanzung zu machen. Fabian Zwingel war von dem Vorschlag sehr angetan. Er wolle das gern umsetzen, wenn es gewünscht werde. „Wir würden uns freuen, wenn sie Bäume kämen”, betonte auch Sandra Winkelspecht.

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