Die Kreisstraße „NEA 52”, besser bekannt als Windsheimer Straße, ist eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen aus und in die Stadt Burgbernheim, vor allem auch von der Bundesstraße 470. Nach der Sanierung ist die Trasse nun offiziell wieder freigegeben.
Altersbedingte Schäden wie Risse, Setzungen und Schlaglöcher machten eine Sanierung unumgänglich. Nicht besser sah es auf den parallel dazu verlaufenden Gehwegen aus, auf denen der Asphalt stark in Mitleidenschaft gezogen war. Da die Stadt Burgbernheim für den Erhalt der Gehsteige und der Landkreis für die Kreisstraße in der Verantwortung steht, verständigte man sich darauf, beide Maßnahmen in einem Zug in Angriff zu nehmen.
Am Donnerstag konnte die Baumaßnahme mit dem obligatorischen Durchschneiden des Bandes, einhergehend mit der Freigabe der über Monate hinweg gesperrten Windsheimer Straße, offiziell abgeschlossen werden. Auf der von Bürgermeister Matthias Schwarz als eine „Lebensader unserer Stadt“ bezeichneten Trasse kann der Verkehr wieder ungehindert rollen.
Sowohl der Stadtchef als auch der stellvertretende Landrat Reinhard Streng, der neben dem für Tiefbaumaßnahmen im Landkreis zuständigen Niko Schwarz und Teilen seines Teams zum „Scherenschnitt“ angereist war, lobten die gute Zusammenarbeit zwischen der Kommune und der Kreisbehörde. Streng hob hervor, dass es sich bei der Maßnahme um keinen Neubau, vielmehr um eine bestandsorientierte Straßenerneuerung handele.
„Auch wenn es bei der Umsetzung der Maßnahme durch die Baufirma zu der einen oder andere Störung im Verlauf der Arbeiten gekommen war, kann sich das Ergebnis sehen lassen”, lautete die einhellige Meinung. Die Kosten für die Erneuerung des 430 Meter langen Straßenabschnittes liegen bei insgesamt 370.000 Euro, von denen der Landkreis 270.000 Euro und die Stadt Burgbernheim rund 100.000 Euro zu stemmen haben.
Zu den Scheren greifen durfte am Donnerstag nicht nur die Prominenz, sondern auch die mit „Wedeln“ ausgerüsteten Mädchen und Buben des benachbarten Kindergartens „Haus der Kinder“. Die Kinder ließen sich nach „getaner Arbeit“ nicht lange bitten, von den zur Belohnung bereitgestellten Süßigkeiten zu naschen.