Antonia Dümmler ist die neue Karpfenkönigin im Aischgrund | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.05.2025 12:41

Antonia Dümmler ist die neue Karpfenkönigin im Aischgrund

Die Schornweisacherin Antonia Dümmler (rechts) ist die neue Karpfenkönigin für den Aischgrund und folgt auf Svenja Viertel. (Foto: Karl-Heinz Panzer)
Die Schornweisacherin Antonia Dümmler (rechts) ist die neue Karpfenkönigin für den Aischgrund und folgt auf Svenja Viertel. (Foto: Karl-Heinz Panzer)
Die Schornweisacherin Antonia Dümmler (rechts) ist die neue Karpfenkönigin für den Aischgrund und folgt auf Svenja Viertel. (Foto: Karl-Heinz Panzer)

In diesem Jahr wurden bereits ein neuer Papst und im zweiten Anlauf auch ein neuer Bundeskanzler gewählt. Jetzt kommt die Königin des Karpfenlandes Aischgrund dazu. Ihre Kür verlief äußerst spannend.

Den Aischgründer Karpfen in aller Welt bekannt zu machen, seine Vorzüge und Einzigartigkeit charmant und kompetent zu bewerben und so idealerweise Zigtausende von Touristen ins Herkunftsland des breit gewachsenen Teichbewohners zu locken – so oder so ähnlich lässt sich das Jobprofil einer Karpfenkönigin im „Karpfenland Aischgrund“ beschreiben. Der gleichnamige Verein inthronisiert die Majestäten.

Casting in Höchstadt

Seit sechs Jahren sitzt Svenja Viertel auf dem Thron beziehungsweise rührt auf Veranstaltungen und Messen die Werbetrommel für das regionale Produkt. In diesem Sommer wird die in Schwarzenbach (Stadt Höchstadt) aufgewachsene junge Frau abdanken. Die Nachfolge ist gesichert. Antonia Dümmler heißt die angehende Regentin, sie stammt aus dem Uehlfelder Ortsteil Schornweisach.

Beim Casting in der Höchstadter Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft wusste sie die Fachjury von ihrer Eignung zu überzeugen. Diese war mit ihren Vorgängerinnen Katrin Uano und Svenja Viertel sowie dem Vereinsvorsitzenden und Höchstädter Bürgermeister Gerald Brehm, Außenstellenleiter Dr. Martin Oberle, bekannt auch als der „Karpfendoktor“, sowie den Vorsitzenden der regionalen Teichgenossenschaften Walter Jakob und Norbert Reckenberger hochkarätig besetzt.

Eine äußerst schwere Entscheidung

Die Auswahl unter den drei Bewerberinnen fiel den Bewertenden denkbar schwer, bekannte Gerald Brehm vor der Bekanntgabe der Entscheidung. Es sei ein äußerst knappes Rennen gewesen, habe man sich doch für eine von drei sehr starken Bewerberinnen entscheiden müssen. Antonia I., wie sie sich ab Herbst nennen darf, überzeugte auf ganzer Linie. Von den Juroren befragt, zeigte sie sich vertraut mit der Arbeit, die an den Teichen und auch in den Fischküchen geleistet wird, praktische Erfahrungen inklusive.

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Glaubwürdig rühmte die 22-jährige die Vorzüge dieses sehr speziellen Süßwasserfisches und weiß bereits viel über dessen Herkunft und Aufzucht. Kein Wunder, lebt die in Schornweisach aufgewachsene Industriekauffrau doch schon geraume Zeit in Bösenbechhofen, wo die Familie ihres Freundes Teichwirtschaft betreibt. Und wenn man jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster eine Weiherkette vor sich sieht, muss man sich geradezu zwangsläufig für die Fischerei begeistern.

Offizielle Übergabe des Zepters ist am ersten September

Diese Begeisterung will sie erklärtermaßen weitergeben, vor allem „bei jungen Leuten das Interesse wecken und die Leidenschaft entwickeln“. Nicht nur die Arbeit an den Teichen und in den Küchen sei wichtig. Antonia Dümmler wies darauf hin, dass „wir das Ganze auch nach außen verkaufen müssen“. Offiziell das Zepter wird Antonia I. am ersten September zur Eröffnung der neuen Karpfensaison übernehmen. Von ihrer Vorgängerin bekam sie wertvolle Tipps mit.


Von Karl-Heinz Panzer
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