Ansbacher Basketballer gewinnen gegen Nördlingen mit 69:64 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.03.2026 09:08

Ansbacher Basketballer gewinnen gegen Nördlingen mit 69:64

So wie hier Raul Dumnici (mit Ball) gegen Robin Seeberger mussten die Ansbacher hart für ihre Korberfolge arbeiten. (Foto: Martin Rügner)
So wie hier Raul Dumnici (mit Ball) gegen Robin Seeberger mussten die Ansbacher hart für ihre Korberfolge arbeiten. (Foto: Martin Rügner)
So wie hier Raul Dumnici (mit Ball) gegen Robin Seeberger mussten die Ansbacher hart für ihre Korberfolge arbeiten. (Foto: Martin Rügner)

Das erste Viertelfinalspiel in den Playoffs der 1. Regionalliga Südost verlief für die Basketballer von hapa Ansbach erwartungsgemäß schwierig, aber am Ende nach Plan. Nach dem 69:64 (31:36)-Sieg gegen den TSV Nördlingen haben sie schon in Spiel zwei die Chance, in das Halbfinale einzuziehen.

Wie üblich waren die Gäste mit einem großen und lautstarken Anhang nach Ansbach gekommen. Die Fans der Piranhas mussten schon alles geben, um in der vollbesetzten Weinberghalle die Lärmhoheit zu bewahren. Dass es auch auf dem Feld wie in den beiden Hauptrundenspielen gegen den langjährigen Rivalen wieder eng werden würde, war ebenso zu erwarten. Die Gastgeber mussten dabei auf Flügelspieler Lars Lenke verzichten, der sich in der bisherigen Saison zum fast unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt hat. Bei Nördlingen war die Stammbesetzung komplett.

Beide Teams mussten hart für ihre Punkte arbeiten

Beide Mannschaften begannen mit hoher körperlicher Intensität. Raul Dumnici eröffnete mit einem Dreier für die Ansbacher, die sich in den folgenden Minuten aber schwertaten. Nördlingen erzwang einige Ballgewinne und lag nach drei Minuten mit 7:4 vorne, hatte aber auch schon die ersten drei Fouls auf dem Konto. Ansbach hielt defensiv dagegen und so mussten beide Teams hart für ihre Punkte arbeiten.

Da die Piranhas lange keinen Weg mehr zum Korb fanden, versuchten sie es mit einigen Notwürfen, die ebenfalls nicht zum Erfolg führten. Erst ein Distanzwurf von Joscha Eckert zum 9:12 in der 8. Minute löste die Bremse etwas. David Kurpiela legte einen weiteren Dreier nach. Zum Ende des ersten Viertels führten die Piranhas mit 18:17. Auch im zweiten Abschnitt blieb es eng. Benedikt Schwarzenberger brachte die Gäste mit einem Dreier in Führung, Bastian Doreth konterte ebenso zum 28:25.

Die Piranhas trafen minutenlang überhaupt nicht mehr

Beim Stand von 30:31 nahm Ansbachs Trainer Nico Probst Mitte des Viertels eine Auszeit. Doch im Anschluss trafen die Piranhas minutenlang überhaupt nicht mehr. Nicht einmal von der Freiwurflinie, wo die Trefferquote insgesamt nur 43 Prozent betrug und vor allem Paul Nzeocha (1 von 8) einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Auch die Foulbelastung wechselte die Seiten, in der 17. Minute lud Ansbach das fünfte Teamfoul dieses Viertels aufs Konto. Erst mit einem Freiwurf sieben Sekunden vor der Sirene traf Pablo Schmidt noch zum 31:36.

Nördlingen betrieb einen enormen Aufwand

Nach der Halbzeitpause änderte sich zunächst nichts. Zwar punkteten die Ansbacher ab und zu wieder, der Abstand blieb bis zur Mitte des dritten Abschnitts aber gleich (37:42). Nördlingen betrieb allerdings einen enormen Aufwand – und dies mit im Wesentlichen nur sieben eingesetzten Spielern. Als dann bei den Gästen die Würfe nicht mehr fielen, waren die Piranhas wieder dran und gingen sogar mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. Der Zwischenstand von 48:45 belegte jedoch, dass bis dahin nicht alles schön anzuschauen war.

Mit einem Dreier zum 51:45 deutete David Kurpiela nach wenigen Sekunden an, dass sich die Piranhas mit der bisherigen Leistung ebenfalls nicht zufriedengeben wollten. Die Gäste ließen in ihrer Intensität jetzt nach, sowohl in der Defensive, als auch beim Rebound, mit dem sie vor der Pause das Spiel an sich gerissen hatten (insgesamt 30:38). Die Trefferquoten blieben niedrig, aber das kam den Ansbachern ja nun entgegen.

Zwei Steels brachen die Moral der Nördlinger

Zwei Steels von Eckert und Nzeocha brachen die Moral der Nördlinger, der zweite Dreier von Kurpiela und ein Fastbreak von Nino Neubert bedeuteten beim 60:50 (35.) erstmals einen zweistelligen Vorsprung. Diesen ließen sich die Gastgeber gegen zwar kämpfende, aber nachlassende Nördlinger nicht mehr nehmen und brachten den 69:64-Sieg nach Hause. So kann Ansbach schon in Spiel zwei am Samstag in Nördlingen den Halbfinaleinzug festmachen.

hapa Ansbach: Eckert (8 Punkte, 1 Dreier, 23:38 min Einsatzzeit), Schnabel (5, 19:11), Kurpiela (12, 2, 21:13), N. Neubert (7, 1, 25:27), Imberi (8, 2, 16:25), Dumnici (15, 2, 28:33), Doreth (3, 1, 8:10), Schmidt (4, 22:52), T. Neubert (3:48), Schröder (13:36), Nzeocha (7, 17:04).

Beste Werfer Nördlingen: Ortelli (17, 1), Eichler (14, 3), Seeberger (10), B. Schwarzenberger (9)

Viertelergebnisse: 18:17, 13:19, 17:9, 21:19.

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