Die CSU in Oberscheinfeld und der dortige Bürgerblock (BB) gehen wieder gemeinsam in die Kommunalwahl. Für den Urnengang am 8. März 2026 haben sie den Amtsinhaber Peter Sendner zum Bürgermeisterkandidaten und eine elfköpfige Liste für den Gemeinderat nominiert.
Die Nominierung fand im Rahmen einer nicht-öffentlichen Versammlung statt, berichtete Sendner in einer Pressemitteilung. Demnach wurde der CSU-Lokalpolitiker einstimmig als Kandidat für den Oberscheinfelder Gemeindechefsessel bestimmt.
Der Amtsinhaber sieht nach eigenem Bekunden in der erneuten Nominierung und in der Aussicht auf Wiederwahl die Chance, viele bereits begonnene Aufgaben zu Ende bringen zu können. Auch neue Herausforderungen wolle er im Team angehen.
In der Pressemitteilung wurde als Besonderheit angemerkt, dass keiner der drei amtierenden CSU/BB-Räte zur Wiederwahl stehen wird. Allerdings tritt der Stierhöfstettener Ortssprecher Tobias Wöllmer auf der Liste an und kann somit auf etwas Ratserfahrung verweisen. Er ist einer von fünf Bürgerblock-Kandidaten, sechs Bewerber stellt die CSU, darunter ist jeweils eine Frau, so dass die Liste auf einen Frauenanteil von gut 18 Prozent kommt. Mit Barbara Wagner (BB) führt eine Frau die Liste an. Sendner schließt als Elfter die Liste ab.
Das Wahlverfahren leitete Beate Nijkamp, die Bezirksgeschäftsführerin der Partei. CSU-Ortsvorsitzender Thomas Reil, der auf Platz drei gelistet ist, dankte den drei amtierenden Räten Angelika Reil, Bernard Frank und Friedrich Bartehlmeß, der in der laufenden Wahlperiode auch der stellvertretende Bürgermeister der Marktgemeinde ist, für ihre Dienste als Gemeinderäte.
Vor der nicht-öffentlichen Nominierung hatte Landtagsabgeordneter Werner Stieglitz einen öffentlichen Vortrag zum Thema kommunale Selbstverwaltung und kommunale Familie gehalten.
(Die Altersangaben beziehen sich auf den Wahltag am 8. März 2026.)