Wer aktuell für die kommende Saison neue Winterreifen braucht, hat die Qual der Wahl. Viele Modelle sind auf dem Markt. Welche wirklich was taugen, testete aktuell der ADAC in zwei Reifengrößen.
Nur wenige Winterreifen sind aber „wirklich gut.“ Zu diesem Ergebnis kommt der Club, nachdem er 32 Reifenmodelle aus zwei verschiedenen Reifengrößen auf Herz und Nieren prüfte: Eine Größe (185/65 R15) dreht sich besonders oft bei Kleinwagen und die zweite (225/50 R17) passt zu vielen Autos aus der Mittelklasse. Die Modelle mussten Fahr- und Bremsprüfungen auf trockener, nasser, sowie schnee- und eisbedeckter Fahrbahn über sich ergehen lassen. Auch wurden Umweltfaktoren wie die erwartbare Laufleistung, der Reifenabrieb und die Effizienz berücksichtigt.
Bei den Kleinwagen waren 16 Modelle von rund 46 bis 80 Euro pro Stück angetreten. Doch über die Hälfte der Kandidaten kann der ADAC nicht empfehlen.
Bei den ADAC-Testern entstand der Eindruck, „dass kleineren Dimensionen nicht die höchste Priorität bei der Entwicklung eingeräumt wird“, wie es der Club online formuliert. So zeigte gut ein Drittel der Reifen „bei milderen Temperaturen Schwächen in Sachen Fahrsicherheit auf trockener Fahrbahn“.
Anders bei den beiden guten Modellen.
Beim Blick auf die Ergebnisse bei den 16 Modellen für 61 bis 165 Euro der größeren Dimension 225/50 R17 kann sich die Miene zunächst etwas aufhellen.
Hier sind gleich vier Modelle „gut“. Sechs Modelle erreichen ein „befriedigend“. Doch konnten die Tester gleich sechsmal auch das Urteil „mangelhaft“ vergeben. Allen davon gemein ist die mangelnde Ausgewogenheit: „In mindestens einer Fahrkategorie sind die Leistungen der Reifen so schlecht, dass sie als sicherheitsrelevant einzustufen sind.“ Die Preise reichten bei diesen Modellen von 61 bis 116 Euro.
Sechs Modelle erreichen ein „befriedigend“:
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