400.000 Tonnen Streusalz - Bayern rüstet sich für den Winter | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.11.2026 10:40

400.000 Tonnen Streusalz - Bayern rüstet sich für den Winter

Rund 900 Fahrzeuge stehen im Winterdienst in dieser Saison zur Verfügung. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)
Rund 900 Fahrzeuge stehen im Winterdienst in dieser Saison zur Verfügung. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)
Rund 900 Fahrzeuge stehen im Winterdienst in dieser Saison zur Verfügung. (Archivbild) (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Glatte Straßen, Schnee auf dem Gehweg: In der anstehenden Wintersaison kann der Freistaat bei Winterwetter 900 Fahrzeuge und 2.000 Mitarbeiter der bayerischen Staatsbauverwaltung einsetzen, um für die Sicherheit auf Bayerns Straßen zu sorgen. „Der Winter kann kommen - wir sind gerüstet“, teilte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) mit.

Wie im Vorjahr seien etwa 400.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Sollte es diesen Winter besonders eisig werden, stehe Nachschub aus heimischen Salzlagern zur Verfügung, erklärte der CSU-Politiker. Das mache Bayern unabhängig von Lieferungen aus anderen Ländern. In der Wintersaison 2025/2026 hat der Freistaat dem Verkehrsminister zufolge fast 21 Millionen Euro für Streusalz ausgegeben.

In Niederbayern setzt der Winterdienst auf Gurken-Salzwasser

Wie in den Jahren zuvor wird in Niederbayern wieder ein besonderes Mittel eingesetzt: Rund um Dingolfing werde Salzwasser, das bei der Produktion von Gewürzgurken übrigbleibt, aufbereitet und in den Straßenmeistereien für den Winterdienst eingesetzt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums können so jährlich rund 100 Tonnen Salz und 800.000 Liter Wasser gespart werden. 

Bei einem Pilotprojekt werde in Niederbayern zudem den dritten Winter in Folge getestet, ob ein Elektro-Lastwagen den hohen Anforderungen von Winterdiensteinsätzen standhält.

Die 64 Straßenmeistereien in Bayern betreuen demnach ein Netz von 20.000 Kilometern Bundes- und Staatsstraßen. Zu gut 300 staatseigenen Winterdienstfahrzeugen kommen 600 Lastwagen hinzu, die von privaten Unternehmern gefahren werden.

© dpa-infocom, dpa:261104-930-942357/1


Von dpa
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