Markus Kauczinski betonte das Positive, auch wenn der TSV 1860 München im Saisonendspurt der 3. Fußball-Liga das Sieger-Gen verloren hat. „Es war ein gutes Spiel, wenn man weiß, dass wir davor was auf die Mütze gekriegt haben. Das letzte Spiel hat schon wehgetan“, sagte der „Löwen“-Coach nach dem 2:2 (1:2) gegen den SSV Jahn Regensburg.
Fünf Tage nach dem 0:3-Tiefschlag in Cottbus war es am Sonntagabend das fünfte sieglose Spiel nacheinander. Und im eigenen Stadion war es das dritte Unentschieden in Serie. Das Thema Aufstieg ist bei neun Punkten Rückstand auf Platz drei und noch fünf ausstehenden Spieltagen passé.
Stürmer Sigurd Haugen bewahrte 1860 im Grünwalder Stadion mit seinem Doppelpack (28./81. Minute) immerhin vor der nächsten Total-Enttäuschung. Die junge Jahn-Elf hatte die Partie durch einen Doppelschlag von Leo Mätzler und Philipp Müller kurz vor der Pause gedreht.
„Löwen“-Kapitän Thore Jacobsen scheiterte beim Stand von 1:2 mit einem Foulelfmeter an Regensburgs Torwart Felix Gebhardt (55.). Für Jahn-Coach Sascha Hildmann war das 2:2 „am Ende völlig okay“. Er war zufrieden.
Bei Kauczinski galt das für die zweite Hälfte. „Damit waren wir komplett zufrieden. Wir haben Druck gemacht, wir waren auf dem Gaspedal. Die Mannschaft hat immer weiter gemacht, das rechne ich hoch an“, sagte er. Aber auch das „Powerplay am Ende“ reichte nicht, um die nervige Sieglos-Serie zu beenden.
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