Zwischen Schweiß und kurzzeitiger Abkühlung - Bayern ächzt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.06.2026 05:56, aktualisiert am 22.06.2026 11:55

Zwischen Schweiß und kurzzeitiger Abkühlung - Bayern ächzt

Für den Tagesverlauf prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen von 36 Grad.  (Foto: Stefan Puchner/dpa)
Für den Tagesverlauf prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen von 36 Grad. (Foto: Stefan Puchner/dpa)
Für den Tagesverlauf prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen von 36 Grad. (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Bayern ächzt weiter unter Gluthitze. Mit Temperaturen teils weit über 30 Grad startet der Freistaat in eine neue Woche - begleitet von Gewittern und mancherorts auch Unwettern. Wohl dem, der eine Klimaanlage hat oder sich im Freibad abkühlen kann. 

Für den Montag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen von 36 Grad. Vor allem in Unterfranken sei die Wärmebelastung extrem. 

In Franken und nahe den Alpen müssen sich die Menschen zudem auf Starkregen, Hagel und stürmische Böen einstellen. Örtlich seien Unwetter möglich. 

Schon am Wochenende hatte es kräftige Gewitter gegeben - der Sonntag war mit 1.459 Erdblitzen der bisher zweit-blitzreichste Tag des Jahres, wie aus Daten des Blitz-Informationsdienstes Aldis/Blids hervorgeht.

Blitzeinschläge und umgefallene Bäume

Unwetter hatten vor allem am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag mancherorts Schäden verursacht. Im mittelfränkischen Zirndorf (Landkreis Fürth) lief eine Unterführung mit Wasser voll. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich drei Autos dort, die von der Feuerwehr geborgen wurden. 

In Niederbayern schlugen zwei Blitze in ein Wohnhaus ein. Dadurch sei eine Solaranlage auf dem Dach in Brand geraten, so die Polizei. Demnach entstand ein Schaden von ungefähr 150.000 Euro. 

In Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) traf ein Blitz einen Kamin. Es seien allerdings nur Ziegel abgefallen. In Georgenberg und Altenstadt an der Waldnaab (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) fiel jeweils ein großer Baum auf eine Straße. Die Einsatzkräfte brauchten einen Kran, um die Bäume zu bergen.

In Oberfranken gab es etwa 20 unwetterbedingte Einsätze, darunter kleinere Verkehrsunfälle und ein paar umgestürzte Bäume. Einer davon krachte am Sonntagnachmittag in Kronach auf den Wagen einer Autofahrerin. Dabei bohrte sich laut Polizei ein Ast durch die Windschutzscheibe und verfehlte die 57-Jährige nur knapp. Die Frau erlitt einen Schock und Abschürfungen. 

Am besten nachts lüften

Die Nacht zu Dienstag bringt dann wieder kühlere Temperaturen von erfrischenden 15 bis 20 Grad - Fenster auf und gut lüften! Am Dienstag gibt es dem DWD zufolge dann wieder reichlich Sonne, Hitze und blauen Himmel.

© dpa-infocom, dpa:260622-930-260494/4


Von dpa
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