Zwei Schläge bei der Kirchweih-Premiere in Schillingsfürst | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.09.2026 07:31

Zwei Schläge bei der Kirchweih-Premiere in Schillingsfürst

Vor dem Festzelt wurde traditionell der Kirchweihbaum aufgestellt, bevor alle gemeinsam ins Festzelt einzogen.  (Foto: Cedric Sterner)
Vor dem Festzelt wurde traditionell der Kirchweihbaum aufgestellt, bevor alle gemeinsam ins Festzelt einzogen. (Foto: Cedric Sterner)
Vor dem Festzelt wurde traditionell der Kirchweihbaum aufgestellt, bevor alle gemeinsam ins Festzelt einzogen. (Foto: Cedric Sterner)

Mit dem traditionellen Festumzug, dem Aufstellen des Kirchweihbaums und einem Wochenende voller Musik und Unterhaltung feiert Schillingsfürst seit Freitag und bis Montagabend seine „Frankemer Stupfl-Kerwa“.

Die erste Kirchweih mit dem neuen Bürgermeister Markus Dinzl zog viele Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und Umgebung zum Festgeschehen. Den Auftakt machte am Freitagabend der traditionelle Festumzug. Um 19.30 Uhr setzte er sich am Marktplatz in Bewegung und zog, begleitet von der Stadtkapelle Schillingsfürst, durch die Stadt zum Festplatz an der Grund- und Mittelschule.

Mit dabei waren zahlreiche Vereine und Gruppen, darunter etwa der Fußballverein VfB Franken Schillingsfürst, die Freiwillige Feuerwehr, der Heimatverein und viele weitere örtliche Vereine. Auch der Kirchweihbaum wurde von den Teilnehmenden mitgeführt. Entlang der Straßen verfolgten viele Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen und säumten die Strecke um den Festplatz.

Vor dem Festzelt angekommen wurde traditionell der Kirchweihbaum aufgestellt, bevor alle gemeinsam ins Festzelt einzogen. Dort begrüßte Bürgermeister Dinzl zu seiner ersten „Kerwa“ als Stadtoberhaupt. Er dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Vereinen, den Ehrengästen sowie den Festwirtinnen Sandra Walz und Martina Nützel mit ihrem Team von der Freien Wählergemeinschaft für ihren Einsatz. Im vergangenen Jahr hatten die beiden erstmals den Dienst Festzelt übernommen. Gleichzeitig zeigte Dinzl sich zuversichtlich, dass die Kirchweih auch in den kommenden Jahren wieder auf die Beine gestellt werden kann.

Zwei Schläge und das Bier floss

Mit zwei Schlägen gelang ihm anschließend der Bieranstich. Unter dem traditionellen Ruf „O’zapft is!“ war die Kirchweih offiziell eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung war am Eröffnungsabend die Gruppe „Büchenbacher“ zuständig, die ihre „Heavy-Blechmusik“ auf die Bühne brachte und im Festzelt schnell für gute Stimmung sorgte. Auf dem Festplatz warteten zudem viele Attraktionen: Karussell, Autoscooter, Schiffschaukel, Trampolin sowie verschiedene Spiel- und Losbuden boten Unterhaltung für Jung und Alt.

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Am Samstag stand zunächst der Sport im Mittelpunkt. Auf dem Sportplatzgelände des VfB Franken Schillingsfürst siegte die zweite Mannschaft 5:0 über den FSV Bad Windsheim II, ehe am Nachmittag die erste Mannschaft gegen den SV Marienstein antrat. Die Partie endete mit einem 3:2 für die Gastgeber.

Am Abend verlagerte sich das Geschehen wieder auf den Festplatz. Beim Partyabend im Festzelt sorgte die Band „Stranger“ für ausgelassene Stimmung bis in die Nachtstunden. Der Sonntag begann mit einem evangelischen Gottesdienst im Festzelt. Anschließend wurde den Besucherinnen und Besuchern ein reichhaltiger Mittagstisch geboten, während die Blaskapelle Wörnitz für die musikalische Umrahmung sorgte. Parallel dazu fand auf dem Festgelände der Kirchweihmarkt statt.

Oldtimertreffen auf dem Festplatz

Auch die Theaterabteilung des TSV Schillingsfürst nutzte die Gelegenheit und startete den Vorverkauf für ihre kommenden Aufführungen. Am Nachmittag gehörte die Bühne zunächst dem Jugend- und Nachwuchsorchester der Stadtkapelle Schillingsfürst. Im Anschluss übernahm die Stadtkapelle selbst die musikalische Gestaltung des Nachmittags. Einer der Höhepunkte der Kirchweih war erneut der traditionelle Austanz des Frankemer Stupfls. Am Abend stand Alleinunterhalter Florian Bach für weitere Unterhaltung im Festzelt auf dem Programm.

Den Abschluss des Sonntags bildete die große Kirchweihverlosung. Als Hauptpreis winkte ein Reisegutschein im Wert von 240 Euro. Zudem gab es 30 Liter Bier sowie Eintrittskarten für die Stupflsitzungen zu gewinnen. Die Schillingsfürster Gastronomiebetriebe laden auch traditionell zum Kirchweihmontag ein. Ergänzt wurde das Programm durch das mittlerweile sechste Oldtimertreffen auf dem Festgelände, bei dem zahlreiche historische Fahrzeuge bestaunt werden konnten.


Von Cedric Sterner
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