Zwei neue Gastro-Angebote im Brücken-Center in Ansbach: Diese Läden haben eröffnet | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.03.2026 07:00

Zwei neue Gastro-Angebote im Brücken-Center in Ansbach: Diese Läden haben eröffnet

„Cibo” nennt sich eines der beiden neuen Gastro-Angebote im Brücken-Center. Laut Center-Chef Lars Horn verbirgt sich dahinter ein Konzept, das es so bisher noch nicht gegeben hat.  (Foto: Florian Schwab)
„Cibo” nennt sich eines der beiden neuen Gastro-Angebote im Brücken-Center. Laut Center-Chef Lars Horn verbirgt sich dahinter ein Konzept, das es so bisher noch nicht gegeben hat. (Foto: Florian Schwab)
„Cibo” nennt sich eines der beiden neuen Gastro-Angebote im Brücken-Center. Laut Center-Chef Lars Horn verbirgt sich dahinter ein Konzept, das es so bisher noch nicht gegeben hat. (Foto: Florian Schwab)

Die Entwicklung stimmt die Verantwortlichen weiterhin zuversichtlich: In dieser Woche haben zwei neue Mieter ihren Betrieb im Brücken-Center aufgenommen. Auch abseits der Öffentlichkeit hat es in dem Ansbacher Einkaufszentrum die eine oder andere Veränderung gegeben.

Die einschneidenste Veränderung betrifft die Geschäftsführung des Einkaufszentrums. Nach zwölfeinhalb Jahren in der Verantwortung ist der bisherige Center-Chef Andreas Schmid Ende 2025 in den Ruhestand gegangen. Seine Aufgaben übernimmt seitdem Lars Horn. Der neue Lenker stammt aus dem Ruhrgebiet und hat die vergangenen sechs Jahre schon in der Einkaufszentrums-Welt – unter anderem in München und Bochum – gearbeitet.

Vergebliche Suche nach einem Metzger

Eine der ersten Flächen, mit denen es Horn, der seit Juli 2025 in Ansbach ist, zu tun bekommen hat, war der Leerstand im Food Court, wo früher die Metzgerei Jacobs zu finden war. Die ursprüngliche Idee sei es gewesen, hier wieder einen Metzger oder eine heiße Theke anzusiedeln. Trotz vieler intensiver Gespräche wurde daraus nichts.

Fündig geworden sind die Verantwortlichen schließlich bei den „Pommes Freunden” – ein Franchise-Konzept, das für Pommes, Burger und hausgemachte Soßen steht. Horn ist erfreut, dass sich diese entschieden haben, „bewusst ins Brücken-Center nach Ansbach zu kommen”. Das sei ein Konzept mit Strahlkraft, hält er fest. Eröffnet wurde die Filiale am Donnerstag.

Die zweite Gastro-Änderung betrifft den Standort der Saftbar. An dieser Stelle verkauft „Cibo” seit Mittwoch seine Produkte, die von Antipasti über Bowls bis hin zu Cig Köfte, eine vegane Alternative zu Hackfleisch, reicht. „Das ist ein Konzept, das wir so noch nicht hatten.”

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Geschäftsführer Horn: „Handel ist Wandel”

Der Betreiber ist derweil kein Unbekannter im Brücken-Center. Es handelt sich Horn zufolge um den Sohn des Efendi-Betreibers im Food Court. Cibo sei dessen erstes gastronomisches Konzept, so Horn weiter. „Das ist eine Besonderheit, dass sich jemand in der aktuellen Zeit traut, in diesem jungen Alter in die Gastro zu gehen.” Beide Neueröffnungen seien auch eine Bestätigung des Standortes Ansbach. Die dritte Neueröffnung liegt schon ein paar Monate zurück. Seit Ende November gibt es im Center eine Änderungsschneiderei als Ersatz für Schlüssel Schuster.

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Dass es immer wieder zu Veränderungen kommt in dem Center, ist durchaus im Sinne der Verantwortlichen. „Handel ist Wandel”, betont Horn. Dies sei nicht nur eine platte Floskel. „Das ist so. Es muss sich regelmäßig etwas verändern.” Das können neue Mieterinnen und Mieter mit neuen Angeboten sein, Umbauten bei bestehenden Partnern oder eben auch Dinge, die nicht gleich auf den ersten Blick auffallen.

Zu letzterem Punkt zählt zum Beispiel das Thema Stromerzeugung. Horn-Vorgänger Schmid hatte im vergangenen Jahr angekündigt, dass auf dem Dach der Buckenmeier-Frauenwelt eine Photovoltaik-Anlage installiert wird. Die Anlage dient dazu, den Eigenverbrauch des Brücken-Centers zu decken. Die Installation ist mittlerweile abgeschlossen. Die Anlage ist seit Mittwoch in Betrieb.

Die Entwicklung des Ansbacher Brücken-Centers stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich. „Ich bin zufrieden”, sagt Center-Chef Andreas Schmid. (Foto: Florian Schwab)
Die Entwicklung des Ansbacher Brücken-Centers stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich. „Ich bin zufrieden”, sagt Center-Chef Andreas Schmid. (Foto: Florian Schwab)

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Eher kosmetischer Natur ist die Baustelle, die in der äußeren Ladenpassage läuft. Hier werden die Pflanzbeete umgebaut und erneuert. Grundsätzlich steht das Brücken-Center laut Horn gut da. Ihn begeistert vor allem der Mixed-Use-Gedanke. Hinter dem Begriff versteckt sich die Idee, verschiedene Nutzungsarten unter ein Dach zu bringen.

Mixed-Use-Gedanke wird gelebt

Im Brücken-Center ist das unter anderem die Kombination aus Einkaufen und die Zusammenarbeit mit der Hochschule, die das Obergeschoss des ehemaligen Real-Marktes angemietet hat. „Ich komme aus einer Welt, in der von Mixed Use immer nur gesprochen wurde”, blickt Horn zurück. Im Ansbacher Einkaufszentrum erlebt er zum ersten Mal, dass dieser Gedanke auch mit Leben gefüllt wird. Nichts Neues gibt es derweil zum Obergeschoss des ehemaligen Saturn-Marktes. Seit dem Umbau zum MediaMarkt besteht die Verkaufsfläche nur noch aus dem Erdgeschoss.

Auch abseits des Brücken-Centers tut sich in der kommenden Zeit etwas. Auf der anderen Seite der Bay-City-Brücke, im Bereich des Durchgangsschulhauses, will im Verlauf des zweiten Quartals eine Filiale der Kette „Original Berliner Döner” eröffnen.


Florian Schwab
Florian Schwab
Redakteur
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