Zwei Jahre Tafel-Projekt in Herrieden: Wie ist der Stand in der Pilotphase? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.01.2025 15:00

Zwei Jahre Tafel-Projekt in Herrieden: Wie ist der Stand in der Pilotphase?

Viel frische Ware wird beim Herrieder Tafel-Projekt angeboten. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer (links) würdigte bei der Ausgabe der gespendeten Lebensmittel und anderer Waren das großartige Engagement des Organisationsteams mit Waltraud Maurer (Zweite von links), Markus Raab (Dritter von links) und Karin Beck (nicht im Bild) sowie der zahlreichen Helferinnen und Helfer. (Foto: Werner Wenk)
Viel frische Ware wird beim Herrieder Tafel-Projekt angeboten. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer (links) würdigte bei der Ausgabe der gespendeten Lebensmittel und anderer Waren das großartige Engagement des Organisationsteams mit Waltraud Maurer (Zweite von links), Markus Raab (Dritter von links) und Karin Beck (nicht im Bild) sowie der zahlreichen Helferinnen und Helfer. (Foto: Werner Wenk)
Viel frische Ware wird beim Herrieder Tafel-Projekt angeboten. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer (links) würdigte bei der Ausgabe der gespendeten Lebensmittel und anderer Waren das großartige Engagement des Organisationsteams mit Waltraud Maurer (Zweite von links), Markus Raab (Dritter von links) und Karin Beck (nicht im Bild) sowie der zahlreichen Helferinnen und Helfer. (Foto: Werner Wenk)

Rund 40 Ehrenamtliche sorgen beim Herrieder Tafel-Projekt routiniert dafür, dass jeden Samstag zirka 30 Kunden und deren Angehörige mit Lebensmitteln unterstützt werden.

Zu den Aufgaben der Helferinnen und Helfer gehörten das Abholen der Waren, das Aufbereiten und die Ausgabe, erklärte Bürgermeisterin Dorina Jechnerer, die das Tafel-Projekt vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen hatte. Kooperationspartner sind die katholische Pfarrei, die evangelische Christuskirchengemeinde, die Caritas-Kreisstelle, das Netzwerk „Weltoffen leben“ sowie die Initiative „Bürger helfen Bürgern“.

„Ohne das Engagement vieler Ehrenamtlicher und die Kooperation verschiedener Partner wäre es nicht möglich, den Menschen in der Stadt diese Unterstützung zu bieten“, würdigte die Rathauschefin. Begleitet wird das Herrieder Tafel-Projekt durch das Diakonische Werk Ansbach. Diese Art der Zusammenarbeit ist laut Dorina Jechnerer bis Ende dieses Jahres als Pilotphase ausgelegt.

Ein gut eingespieltes Team seit 2022

Seit dem ersten Advent 2022 öffnet das Herrieder Tafel-Projekt immer samstags die Türen in einem Nebengebäude des Gabrielihauses der Lebenshilfe am Vogteiplatz. Inzwischen habe sich alles gut eingespielt, berichtete Waltraud Maurer vom Organisationsteam im Gespräch mit der FLZ. Die Helferinnen und Helfer könnten sich in einen digitalen Kalender eintragen, wie es für sie jeweils passt, fügte die Bürgermeisterin hinzu.

Stark nachgefragt würden Grundnahrungsmittel. Daher sei das Tafel-Projekt auf entsprechende Spenden von Privatpersonen angewiesen. Denn Verbrauchermärkte würden in erster Linie Produkte mit kurzem Verbrauchsdatum weitergeben.

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„Ganz besonders helfen uns Spenden von haltbaren Lebensmitteln wie Mehl, Zucker, Salz, Nudeln, Reis und H-Milch“, erklärte Waltraud Maurer. Diese können jeden Samstag von 14 bis 14.30 Uhr im Nebengebäude des Gabrielihauses abgegeben werden. Jeweils am Vormittag des Ausgabetages fährt Markus Raab vom Organisationsteam Verbrauchermärkte – überwiegend in Herrieden – an, um die gespendeten Waren wie Gemüse, Obst, Brot und Molkereiprodukte abzuholen.

Ehrenamtliche können sich beim Tafel-Projekt melden

Diese werden anschließend von vier Personen im Team für den Verkauf aufbereitet. Eingekauft werden kann dann von 14.30 bis 15.30 Uhr. Der für den Einkauf erforderliche Berechtigungsausweis kann nach telefonischer Terminvereinbarung unter 09825/9238810 bei der Caritas-Kreisstelle in Herrieden beantragt werden.

Wer sich ehrenamtlich beim Herrieder Tafel-Projekt engagieren möchte, kann mit Waltraud Maurer, Karin Beck und Markus Raab vom Organisationsteam Kontakt aufnehmen: Tafel@herrieden.de oder Telefon 01520/4625284 (samstags von 10 bis 15 Uhr, zu anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen)


Von Werner Wenk
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