Zuversicht trotz Warteliste für Ansbacher Betreuungsangebote | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.10.2023 07:00

Zuversicht trotz Warteliste für Ansbacher Betreuungsangebote

Mit Mama zu spielen und zu toben, macht natürlich immer Spaß. Doch gerade in den Zeiten, in denen Elternteile arbeiten, ist es wichtig, dass die Mädchen und Jungen gut betreut sind. (Foto: Oliver Herbst)
Mit Mama zu spielen und zu toben, macht natürlich immer Spaß. Doch gerade in den Zeiten, in denen Elternteile arbeiten, ist es wichtig, dass die Mädchen und Jungen gut betreut sind. (Foto: Oliver Herbst)
Mit Mama zu spielen und zu toben, macht natürlich immer Spaß. Doch gerade in den Zeiten, in denen Elternteile arbeiten, ist es wichtig, dass die Mädchen und Jungen gut betreut sind. (Foto: Oliver Herbst)

In Ansbachs Kindertagesstätten tummeln sich 1744 Kindergarten- und Krippenkinder. Diese Zahlen weist eine Belegungsabfrage vom Oktober aus. Sowohl im Bereich der Kindergärten als auch bei den Krippen stehen zum Stand Mitte Oktober noch Kinder auf der Warteliste. Dennoch äußern sich die Verantwortlichen in der Kommune zuversichtlich zur Lage.

In 25 Tagesstätten verschiedener Träger bestehen 58 Kita-Gruppen, sechs Kleinkind-Gruppen und 20 Krippengruppen. Dies erklärt Nicole Schermer als Kindertagesstätten-Fachaufsicht beim Amt für Familie und Jugend. 427 Kinder seien unter drei Jahre alt, 603 hätten einen Migrationshintergrund, 80 wohnten im Landkreis und 39 hätten einen Inklusionsbedarf. 443 von allen seien Vorschulkinder.

Die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder nutzen 94 Mädchen und Jungen. 38 besuchen den Hort Integratives Kinderhaus Löwenherz, 32 die Kindertagesstätte Lummerland – eine Insel für Kinder Hennenbach und 24 die Kindertagesstätte Wichtelparadies im Ortsteil Eyb.

Ein Plus von 45 Plätzen

33 Mädchen und Jungen stehen zum Stand Mitte Oktober auf der Warteliste im Kindergartenbereich, also bei den Geburtsjahrgängen 2018 bis 2020. So schildert es die Fachfrau bei der Kommune. Zwei Kinder seien aus dem Geburtsjahrgang 2018, zwei Kinder von 2019 und 29 von 2020.

Bei zweien von ihnen hätten die Eltern eine Platzzusage nicht angenommen, weil es nicht die Wunsch-Tagesstätte gewesen sei. Ein Kind ist gemäß ihren Angaben erst für den März angemeldet.

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Aufgrund zweier neuer Projekte äußert sich die Fachaufsicht hoffnungsvoll: Im Montessori-Kinderhaus soll im Frühjahr eine Gruppe eröffnen, eine weitere bei den TIZ-Kids im September. Beide bedeuteten insgesamt 45 Plätze.

Warteliste auch bei den Krippenplätzen

Im Krippenbereich, also bei den Jahrgängen 2021 bis 2023, stehen ebenfalls Mädchen und Jungen auf der Warteliste. 32 sind es nach Nicole Schermers Worten von 2021. Drei hätten eine Platzzusage erhalten, die die Eltern nicht angenommen hätten, weil die Kita nicht ihrem Wunsch entsprochen habe. Acht sind erst für 2024 angemeldet, wie sie erläutert.

22 Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2022 auf der Warteliste hätten die Eltern schon für September angemeldet. Bei 22 weiteren von 2022 hätten die Eltern die Monate Januar bis Juli 2024 angegeben.

Kinder mit Jahrgang 2023 „sind konzeptionell so gut wie nicht abdeckbar“. In Einzelfällen könne man Mädchen und Jungen unter einem Jahr in der Tagespflege aufnehmen, wenn es besonders dringende Fälle seien. Bei zwölf von 2023 auf der Warteliste waren drei für September angemeldet, die anderen für die Monate Januar bis Juni 2024.

Im kommenden September soll dann bei den TIZ-Kids auch eine Kleinkindgruppe mit weiteren 15 Plätzen eröffnen. Plätze in der Tagespflege gibt es knapp 70, wie Nicole Schermer darlegt. Ab September müsste der Kindergartenbereich sehr gut abgedeckt sein, betont sie mit Blick darauf, was sich bei den TIZ-Kids und beim Montessori-Kinderhaus tut.

Allerdings: „Im Krippenbereich hinken wir immer ein bisschen hinterher.“ Obwohl man hier fleißig am Ausbauen sei, steige der Bedarf ständig. Aber hier könne man die Familien unterstützen, wenn sich keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten finden ließen.

„Wir stehen ganz gut da“

Die Leiterin des Amtes für Familie und Jugend, Sandra Kilian, findet, „dass wir in Ansbach ganz gut dastehen“, was die Kinderbetreuung betrifft. Es gebe etwa Städte, in denen man Kindergärten baue, sie jedoch nicht eröffnen könne, weil Personal fehle, führt Anne Ziegler von der Kommune aus.

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