Weil ein Zug mit einem Baum auf dem Gleis kollidiert ist, musste die Oberleitung der Bahnstrecke Ansbach-Nürnberg am Freitag repariert werden. Bis zum Vormittag sind deshalb nur bedingt Züge in Richtung Ansbach gefahren. Die Reparatur ist nun beendet.
Gegen 0.30 Uhr am Freitag meldete die Deutsche Bahn eine Streckensperrung. Der Grund: Es kam zu einem Unfall auf dem Gleis, weil ein Baum auf der Strecke zwischen Heilsbronn und Wicklesgreuth lag.
Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Schnellbremsung konnte der Lokführer, der in Richtung Ansbach unterwegs war, den Zusammenprall nicht mehr verhindern. Das teilt die Bundespolizei mit. Durch den Aufprall wurde das Triebfahrzeug und die Oberleitung im betroffenen Abschnitt beschädigt, heißt es weiter.
Rund 30 Fahrgäste seien an Bord der S-Bahn gewesen. Alle Personen blieben unverletzt, so die Mitteilung der Polizei. Einsatzkräfte der Feuerwehr Petersaurach und des Rettungsdienstes übernahmen die Evakuierung der Reisenden aus dem Zug. Die Fahrgäste konnten ihre Reise anschließend mit einem bereitgestellten Schienenersatzverkehr fortsetzen.
Der Baum konnte erfolgreich vom Gleis entfernt werden, doch die Oberleitung musste erst noch repariert werden, teilt die Bahn mit. Gegen 10 Uhr am Freitag ging die Meldung ein, dass die Arbeiten nun abgeschlossen seien.
Zwischen Roßtal und Ansbach sei deshalb am Morgen kein Zugverkehr möglich gewesen. Die S-Bahnen der Linie S4 aus Nürnberg kommend fuhren bis Roßtal und endeten dort vorzeitig. Ersatzbusse klapperten von dort die üblichen Haltestellen bis nach Ansbach ab. Die S-Bahnen aus Crailsheim hatten wegen der Reparatur an den Gleisen ihre Endstation in Ansbach.
Der Zugverkehr wird langsam wieder aufgenommen, die Sperrung ist wieder aufgehoben. Es ist mit Verzögerungen nach wie vor zu rechnen. Weitere Informationen sind online im Navigator der Bahn, oder in der App einsehbar.