Zu viel Schnee und Eis: In der Gemeinde Baudenbach geht der Salz-Vorrat zur Neige | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.02.2026 18:06

Zu viel Schnee und Eis: In der Gemeinde Baudenbach geht der Salz-Vorrat zur Neige

„Wohin mit dem vielen Schnee?”, lautete nach dem außergewöhnlich ergiebigen Niederschlägen der letzten Woche die Frage für Privatleute und die Kommunen. (Archivbild: Antonia Müller)
„Wohin mit dem vielen Schnee?”, lautete nach dem außergewöhnlich ergiebigen Niederschlägen der letzten Woche die Frage für Privatleute und die Kommunen. (Archivbild: Antonia Müller)
„Wohin mit dem vielen Schnee?”, lautete nach dem außergewöhnlich ergiebigen Niederschlägen der letzten Woche die Frage für Privatleute und die Kommunen. (Archivbild: Antonia Müller)

Bisher hatte Rudi Bärthlein den Winterdienst in Baudenbach übernommen, wofür er schon mehrmals öffentlich gelobt wurde. Eine offizielle Ehrung soll noch folgen. Der Bauhof hat im ersten Jahr, in dem er für diese Aufgabe zuständig ist, gleich mit extremen Verhältnissen zu kämpfen.

Die Schneemassen sind das Problem, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Schmidt im Gemeinderat. Zur Frage, wo der Schnee, der von den Straßen gekehrt wird, abgelagert werden soll, sei zusätzlich noch die Gefahr von Dachlawinen und Schneebruch bei Bäumen gekommen. Außerdem wird das Streusalz knapp und bei Bestellungen werden zuerst übergeordnete Stellen wie Autobahnmeistereien oder Flughäfen beliefert. Die Gemeindestraßen stehen da weit unten auf der Prioritätenliste.

Deshalb warnte der Bürgermeister schon einmal vor: Sollte es erneut schneien, dann werde in den meisten Straßen nur noch geräumt, nicht gestreut. Das Salz wird für abschüssige Strecken und Gefahrenstellen verwendet. Laut aktuellem Wetterbericht soll es nun aber wärmer werden.

Anruf um 4 Uhr morgens

Rudi Bärthlein, der in dieser Sitzung als künftiger Ehrensiebener anwesend war, beschrieb, dass er bei Schneefall immer schon um 2 Uhr aufgestanden sei, um alle Straßen zu räumen. Der Bauhof erhält jetzt um 4 Uhr einen Anruf, wenn ein Einsatz vonnöten ist.

Auch ansonsten sind die Bauhof-Mitarbeiter unabhängig vom Winterdienst stark gefordert: Beschäftigt sei man zusätzlich mit dem Räumen von Waldwegen, außerdem müssen Wasserschieber „Am Löhlein” getauscht werden. Wenn wieder mehr Luft ist, sollen „Blindenleitsteine” – helle Steine mit Rillen, die Sehbehinderte auf eine Überquerungsmöglichkeit hinweisen – am Übergang des Eschenwegs ins Gewerbegebiet „Am Steigfeld” eingebaut werden.

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Ulli Ganter
Ulli Ganter
Redakteurin
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