Sie sind die Frauen und Männer, die dafür sorgen, dass allmorgendlich pünktlich die Zeitung bei unseren Leserinnen und Lesern landet. Der Fränkische Zustelldienst (FZD) hat nun langjährige Zustellerinnen und Zusteller der Fränkischen Landeszeitung, der Windsheimer Zeitung und des Fränkischen Anzeigers ausgezeichnet.
Vertriebsleiter Peter Zentgraf freute sich bei zwei Veranstaltungen in Dietenhofen und in Colmberg, dass es nach der Corona-Zwangspause nun wieder möglich ist, diese „lieb gewordene Tradition“ weiterzuführen. Die Zusteller hätten es verdient, für ihre Zuverlässigkeit gefeiert zu werden. Schließlich würden sie damit einen nicht zu unterschätzenden Anteil dazu beitragen, um „unsere Demokratie zu wahren“, betonte Zentgraf.
Vergleiche mit anderen Verlagen zeigten immer wieder, dass die Qualität im FZD außerordentlich hoch ist. Es gebe so gut wie keine Reklamationen. Zentgraf: „Unsere geringe Fehlerquote hätten andere auch gerne.“
Der Verlagsleitung der FLZ sei mehr als bewusst, wie wichtig diese Aufgabe ist und sei den Zustellerinnen und Zustellern äußerst dankbar, dass sie sich bei „Wind und Wetter“ frühmorgens auf den Weg machen, um die aktuelle Zeitungsausgabe an die Abonnenten zu verteilen.
Der FZD stellt den Zustellern verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, damit sie ihre Arbeit besser verrichten können. Das beginnt bei Warnwesten für die eigene Sichtbarkeit und geht über Stirnlampen für die gute Sicht bis hin zu Spikes, um bei Glatteis nicht ins Rutschen zu kommen.
Ludwig Schönhammer von der Berufsgenossenschaft ETEM (Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse), der auch für den Raum Westmittelfranken zuständig ist, hatte einige praktische Tipps mit nach Dietenhofen gebracht, damit trotz mitunter widriger Umstände beim morgendlichen Austragen, Unfälle vermieden werden können. Ganz wichtig sei im Sommer wie im Winter festes Schuhwerk, das ordentlich Halt bietet. Darüber hinaus helfen Warnwesten und Reflektorstreifen, um gut gesehen zu werden.
Stirnlampen leuchten heute viel besser aus als noch vor ein paar Jahren, machte der Vertreter der Berufsgenossenschaft deutlich. Gerade in Zeiten, in denen Städte und Gemeinden die Straßenbeleuchtung nachts abschalten, um Strom zu sparen und Insekten zu schützen, sei gute Sicht besonders wichtig, mahnte Schönhammer. „Plötzlich ist da eine Baustelle, die gestern noch nicht da war.“ Anders als bei einer Taschenlampe hat man mit der Stirnlampe immer beide Hände frei. Auch das sei ein großer Vorteil.
Als hilfreich habe sich auch erwiesen, ein Abwehrspray gegen Hunde bei sich zu haben, gab der BG-Vertreter den Zustellern mit. Und als nützlich habe sich auch erwiesen, eine Trillerpfeife bei sich zu haben. Das könne Hunde vertreiben oder auch nützlich sein, wenn man auf sich aufmerksam machen will.
Sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen übernimmt die BG die Behandlungskosten. Das sei ein großer Vorteil, schilderte Schönhammer. Beispielsweise ist es für die Ärzte leichter Physiotherapie zu verschreiben, wenn es über die BG und nicht über die Krankenkasse abgerechnet wird. Voraussetzung ist, dass der Unfall korrekt angezeigt worden ist. Das geschieht über die FZD-Zentrale in Ansbach.
Die Jubilare sind sich einig, dass das Zustellen der Zeitung ein schöner Job ist, der fit hält und allein aufgrund der Arbeitszeit gut mit anderen Aktivitäten vereinbar ist.
Wer sich für die Arbeit als Zustellerin oder Zusteller interessiert, kann sich jederzeit an den FZD wenden. Dort ist man immer auf der Suche nach zuverlässigen Zustellern und Aushilfen. Auf www.flz.de/zustellerbewerbung gibt es weitere Informationen.
Im Gasthaus Zur Krone in Dietenhofen wurden von Vertriebsleiter Peter Zentgraf und den Vertriebsinspektoren Armin Eberlein, Rudi Scherlowski und Frank Hoffmann folgende Personen geehrt:
Bei der Veranstaltung auf Burg Colmberg wurden von Vertriebsleiter Peter Zentgraf und den Vertriebsinspektoren Armin Eberlein, Markus Hahn und Dietlinde Wenig folgende Personen geehrt: