Auf Umwege müssen sich ab Ende Juli Verkehrsteilnehmer einstellen, die zwischen Ansbach und Leutershausen unterwegs sind. Verschiedene, teils parallel laufende Baumaßnahmen werden Sperrungen erforderlich machen, wurde nun im Stadtrat kundgetan.
Weil für die Fortsetzung des Radweges nach Ansbach die Bahnunterführung bei Wiedersbach umgebaut werden muss, wird die Staatsstraße 2246 ab 22. Juli für sechs bis acht Wochen zwischen Wiedersbach und Straßenwirtshaus vollständig gesperrt, kündigte Bauamtsleiter Markus Schmitt an. Umgeleitet werde der Verkehr großräumig über Neunstetten. Ortskundige werden sich freilich kürzere Ausweichstrecken suchen, etwa über Neunkirchen.
Mitte oder Ende August starten dann erste Vorarbeiten für den neuen Kreisverkehr an der Einmündung der Ostspange in die Staatsstraße 2246. Er soll auch das neue Gewerbegebiet erschließen. Dazu muss zunächst eine Erdgas-Hochdruckleitung verlegt werden. Sechs bis acht Wochen werde das dauern, so Schmitt. Weil wegen der Sperrung bei Wiedersbach mit reduziertem Verkehr zu rechnen sei, könne unter Umständen die Bauzeit verkürzt werden.
Nach der Winterpause soll dann im Frühjahr 2025 der eigentliche Bau des Kreisverkehrs beginnen, der bis Herbst fertiggestellt werden soll. Dazu soll die Staatsstraße 2246 aber nicht erneut gesperrt werden. Stattdessen sei geplant, den Verkehr provisorisch zweispurig im Norden an der Baustelle vorbei zu leiten.
Allerdings wird Schmitt zufolge im selben Zeitraum auch die Staatsstraße 1066 zwischen Elpersdorf und Neunstetten erneuert. Als Umleitungsstrecke werde die St2246 dienen. „In den kommenden Monaten sind also gewisse Einschränkungen zu erwarten“ prognostizierte der Bauamtsleiter. Bürgermeister Markus Liebich sprach von einem „unglaublich aufwändigen Abstimmungsprozess“, in den sich nun wegen eines Bodendenkmals auch noch das Landesamt für Denkmalpflege eingeschaltet habe. „Aber wir sind guter Dinge“, betonte der Rathauschef.