Windsbacher Tischtennis-Team unterliegt 3:6 in Oldenburg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.04.2026 15:12

Windsbacher Tischtennis-Team unterliegt 3:6 in Oldenburg

In Topform präsentierte sich Tom Schweiger (links) mit zwei Einzelsiegen. Jakub Folwarski (beide in einem anderen Spiel) hingegen verlor krankheitsgeschwächt seine ersten Einzel in der Rückrunde. (Foto: Martin Rügner)
In Topform präsentierte sich Tom Schweiger (links) mit zwei Einzelsiegen. Jakub Folwarski (beide in einem anderen Spiel) hingegen verlor krankheitsgeschwächt seine ersten Einzel in der Rückrunde. (Foto: Martin Rügner)
In Topform präsentierte sich Tom Schweiger (links) mit zwei Einzelsiegen. Jakub Folwarski (beide in einem anderen Spiel) hingegen verlor krankheitsgeschwächt seine ersten Einzel in der Rückrunde. (Foto: Martin Rügner)

Das Tischtennis-Team des TSV Windsbach kassierte nach dem Erreichen der Meisterschaft in der 2. Bundesliga die dritte Saisonniederlage. Beim in Bestbesetzung angetretenen Oldenburger TB, für den es noch um den Klassenerhalt geht, verloren die Windsbacher mit 3:6.

Die Vorzeichen zu diesem Spiel waren ungünstig für den TSV. Jakub Folwarski, der trotz einer Magen-Darm-Infektion an die Tische musste, verlor in der Rückrunde seine ersten beiden Einzel überhaupt. Doch schon die beiden Eingangsdoppel, in der Vorrunde noch die „große” Stärke der Windsbacher, verliefen unglücklich. Beide Begegnungen gingen in den Entscheidungssatz, beide Male war das Glück auf der Oldenburger Seite.

Zwei Fünfsatz-Niederlagen in den Eingangsdoppeln

Tom Schweiger und Daniel Rinderer verloren trotz zweier Matchbälle im fünften Satz noch mit 10:12 gegen Florotz/Nehmedi. Folwarski und Bojan Tokic führten bereits mit 2:0 in Sätzen gegen Sheng/Zhmudenko. Mit zunehmender Dauer schwanden jedoch die Kräfte der Windsbacher, sodass eine 7:11-Niederlage im 5. Satz das Ergebnis war. Wie schon beim 5:5-Unentschieden in der Vorwoche in Hilpoltstein liefen die TSV-Cracks einem 0:2-Rückstand hinterher. Im vorderen Paarkreuz verlor Jakub Folwarski anschließend gegen den Chinesen und Ex-Windsbacher Yan Sheng mit 1:3.

Wieder sehr stark präsentierte sich die Windsbacher Nachwuchshoffnung Tom Schweiger. Er gewann mühelos gegen den ukrainischen Nationalspieler Yaroslav Zhmudenko mit 3:1. Auch Tokic gewann sein Spiel gegen den österreichisch-chinesischen Altmeister Weixing Chen trotz eines 0:2-Satzrückstands kämpferisch stark noch mit 3:2. Am Nebentisch hatte es Daniel Rinderer mit Philipp Floritz zu tun, an diesem Tag war der Oldenburger schlichtweg der bessere Akteur.

Im Spitzeneinzel spielte der Windsbacher taktisch clever

Im Spitzeneinzel zwischen Schweiger und Yan Sheng spielte der Windsbacher taktisch clever, gewann mit 3:1 und schraubte seine Rückrundenbilanz auf 9:2. Am Nebentisch kämpfte Folwarski nicht nur mit seinem Gegner, sondern auch mit seinem eigenen Körper. Am Ende reichte es beim 1:3 gegen Yaroslav Zhmudenko nicht für einen Erfolg. Den Schlusspunkt setzte für die Gastgeber wieder Floritz, der auch gegen Bojan Tokic sicher mit 3:0 gewann und so an drei der sechs Oldenburger Punkte beteiligt war.

Jetzt heißt es für die Windsbacher „gesund werden”

„Unter diesen Voraussetzungen und wie das Spiel gelaufen ist, geht der Oldenburger Sieg in Ordnung, auch wenn wir gerne einen Punkt mitgenommen hätten”, musste TSV-Mannschaftsführer Andreas Staudacher neidlos anerkennen. Jetzt heißt es für die Windsbacher „gesund werden” und zum letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr) in eigener Halle gegen Fortuna Passau einen krönenden Abschluss zu feiern.

Oldenburger TB – TSV Windsbach 6:3.- Ergebnisse: Yan/Zhmudenko – Folwarski/Tokic 12:14, 5:11, 11:3, 11:8, 11:7; Floritz/Nemedi – Schweiger/Rinderer 11:9, 5:11, 11:4, 8:11, 12:10; Sheng Yan – Jakub Folwarski 13:11, 9:11, 11:7, 11:7; Yaroslav Zhmudenko – Tom Schweiger 8:11, 7:11, 11:9, 7:11; Philipp Floritz – Daniel Rinderer 11:9, 5:11, 11:1, 11:7; Weixing Chen – Bojan Tokic 11:9, 11:8, 7:11, 11:13, 7:11; Yan – Schweiger 11:6, 10:12, 6:11, 10:12; Zhmudenko – Folwarski 2:11, 11:5, 11:7, 11:7; Floritz – Tokic 11:3, 11:3, 11:8.

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