„Windows to Heaven“ ist in Uffenheim fast schon eine Marke | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.10.2024 07:00

„Windows to Heaven“ ist in Uffenheim fast schon eine Marke

Dieses Team ehrenamtlicher Jugendlicher stemmt aktuell die Gottesdienste. Als „Windows to Heaven“ tourt die Gruppe seit 25 durch das Dekanat Uffenheim. Pfarrerin Melanie Caesar (links) führt die Gruppe textlich und Jugendreferent Ralf Romankiewicz (Dritter von links) leitet die Band, die auch eigene Lieder spielt. (Foto: Carina Franz)
Dieses Team ehrenamtlicher Jugendlicher stemmt aktuell die Gottesdienste. Als „Windows to Heaven“ tourt die Gruppe seit 25 durch das Dekanat Uffenheim. Pfarrerin Melanie Caesar (links) führt die Gruppe textlich und Jugendreferent Ralf Romankiewicz (Dritter von links) leitet die Band, die auch eigene Lieder spielt. (Foto: Carina Franz)
Dieses Team ehrenamtlicher Jugendlicher stemmt aktuell die Gottesdienste. Als „Windows to Heaven“ tourt die Gruppe seit 25 durch das Dekanat Uffenheim. Pfarrerin Melanie Caesar (links) führt die Gruppe textlich und Jugendreferent Ralf Romankiewicz (Dritter von links) leitet die Band, die auch eigene Lieder spielt. (Foto: Carina Franz)

Es gibt Jubiläen, die nicht groß gefeiert werden. Das 25-jährige Bestehen von „Windows to Heaven“ (Die Fenster zum Himmel) ist so eines. Dahinter steht ein Team ehrenamtlicher evangelischer Jugendlicher, das drei bis vier Mal pro Jahr einen besonderen Gottesdienst erarbeitet und damit durch das Dekanat Uffenheim tourt.

Die Kraft der Musik

Ein Mädchen steht vor dem Altar. Sie singt „Danke für die Musik“, die weltberühmte Melodie von Abba, mit einem deutschen Text. Dieser beschwört die Kraft der Musik und zeugt von tiefem Respekt vor ihr. Das Publikum in der Spitalkirche in Uffenheim lauscht andächtig.

Ein Theaterspiel zum Thema alte und moderne Musik zwischen Großeltern und Enkelin bringt das Publikum dann zum Lachen. Viele Klänge, ein Gebet und großer Applaus zum Schluss. Dies war – in Kürze – der letzte Gottesdienst von „Windows to Heaven” in diesem Jahr. Auch diese Ausgestaltung begeisterte quer durch die Kirchenbänke.

Im Gefängnis und in einem Weinberg

Im Mai 1999 öffneten die „Fenster zum Himmel“ zum ersten Mal. Der damalige Dekanatsjugendpfarrer Thomas Prusseit und Dekanatsjugendreferent Stefan Ebach erdachten mit einem Team Ehrenamtlicher den Ablauf und Inhalt. Der Titel „Windows to Heaven“ wurde gefunden. Er ist mittlerweile schon fast so etwas wie eine Marke. Über die Grenzen des Dekanatsgebietes hinaus ist der „WtH“ bekannt. Man hielt schon Gottesdienste in Frankfurt/Main, Hannover, Nürnberg und an ungewöhnlichen Orten ab, wie in einem Gefängnis oder auf einem Weinberg.

Interessiert am Glauben

Bis zu 50 Jugendliche und junge Erwachsene waren und sind in den vergangenen 25 Jahren Mitarbeitende in den Kategorien Band, Technik, Theater, Kreativ und Verkündigung dabei. Aktuell umfasst das Team 25 junge Menschen. Sie sind Interessierte am Glauben, die sich in die Gottesdienstarbeit einbringen wollen.

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Die Band probt wöchentlich

Dieses Team ehrenamtlicher Jugendlicher bereitet den Gottesdienst in Zusammenarbeit mit der Jugendpfarrerin und dem Jugendreferenten vor. Das sind aktuell Melanie Caesar aus Gnodstadt und Ralf Romankiewicz aus Uffenheim. Schon Wochen vor einem Gottesdienst trifft sich das Team und bestimmt das Thema. Die Band indes probt wöchentlich.

Der „WtH“ ist jedes Mal in einer anderen Kirche oder an anderen Orten, zum Beispiel an einer Schule, zu Gast. Immer wird der Gottesdienst auf ein Thema abgestimmt, die WtH-Band spielt und es gibt einen geistlichen Impuls dazu. Auch nach einem Vierteljahrhundert hat dieses Format Strahl- und Anziehungskraft. Der nächste Windows-to-Heaven-Gottesdienst findet am 2. Februar 2025 ab 19 Uhr in der evangelischen Kirche in Wallmersbach statt.

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