Wieder ein gesprengter Geldautomat: Das sagt die Sparkasse zum Fall Colmberg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 14.07.2025 16:23

Wieder ein gesprengter Geldautomat: Das sagt die Sparkasse zum Fall Colmberg

In der Filale des Geldinstituts in Colmberg detonierte in der Nacht zum Montag ein Automat. Am Vormittag danach war hier die Polizei in Aktion. (Foto: Gudrun Bayer)
In der Filale des Geldinstituts in Colmberg detonierte in der Nacht zum Montag ein Automat. Am Vormittag danach war hier die Polizei in Aktion. (Foto: Gudrun Bayer)
In der Filale des Geldinstituts in Colmberg detonierte in der Nacht zum Montag ein Automat. Am Vormittag danach war hier die Polizei in Aktion. (Foto: Gudrun Bayer)

Wieder ein gesprengter Geldautomat: Mehrere Täter haben in der Nacht zum Montag in einer Sparkassen-Geschäftsstelle in Colmberg zugeschlagen. So teilt es die Sparkasse Ansbach mit. Nach ihren Angaben verübten sie die Tat gegen 3.40 Uhr im Selbstbedienungs-Foyer. Bürgermeister Gerhard Wachmeier zeigt sich erschüttert.

Die noch unbekannten Täter flüchteten nach Angaben des Geldinstituts mit einem dunklen Auto in Richtung Westen. Der Bezug zur Autobahn 7 liegt nahe.

Neben den Geschäftsräumen befinden sich im Gebäude nach den Worten der Sparkasse zwei Wohnungen. Den Geldautomaten nutze sie seit Februar 2022 in Kooperation mit der VR-Bank Mittelfranken Mitte.

Die Detonation habe die Geschäftsräume erheblich in Mitleidenschaft gezogen. „Der noch nicht zu beziffernde Sachschaden ist aber nur von sekundärer Bedeutung”, erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Stefan Fink, „viel wichtiger ist, dass keine Verletzten zu beklagen sind.“

Das Verbrechen „hat uns tief getroffen”

Dies hebt Bürgermeister Wachmeier ebenfalls hervor. Das Verbrechen „hat uns tief getroffen”. Täter dieser Art gingen ohne jegliche Rücksichtnahme vor. Wie ihm die Nachbarn schilderten, war alles innerhalb kürzester Zeit geschehen. „Man hört zwar häufig von dem Thema Sprengung von Geldautomaten, aber es wirkt dennoch immer weit weg.”

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Colmberg liege allerdings verkehrsgünstig, man komme relativ gut an die Bank heran und könne sich schnell wieder davonmachen. Am Sonntag hätte er noch nicht gedacht, dass der Ort zu einem Tatort dieser Größenordnung wird.

Die Geldautomaten der Sparkasse sind insgesamt mit Sicherheitssystemen bestmöglich geschützt, wie Stefan Fink schildert. Auch das betroffene Gerät war nach den Angaben des Instituts mit einem Farbsystem abgesichert. Es mache das Geld in den Kassetten unbrauchbar, nachdem die Farbpatrone gezündet habe.

Lob für Feuerwehren, Polizei und Rotes Kreuz

„Unser herzlicher Dank geht an die Einsatzkräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei und des BRK“, betont Vorstandsmitglied Dieter Mai. Bürgermeister Wachmeier lobt das Wirken der Einsatzkräfte gleichermaßen. Ihr Dienst sei nicht selbstverständlich. Man habe sie sehr schnell alarmiert, und sie seien sehr schnell vor Ort gewesen.

Die Kundinnen und Kunden der Sparkasse können das Beratungs-Center Leutershausen und den mit der VR-Bank Mittelfranken-Mitte betriebenen Finanz-Punkt in Lehrberg nutzen, wie die Sparkasse mitteilt. Ab Montag, 21. Juli, erweitere man in Leutershausen die Öffnungszeiten. Die VR-Bank informiere ihre Kundinnen und Kunden „in einer eigenen Mitteilung”.

Sparkassen-Pressesprecher Dr. Michael Reinhart erinnert an einen ähnlichen Fall im Dezember: „Wir haben leider die Erfahrung in Herrieden gemacht.” Kommunikation dieser Art bereite keinen Spaß, „wenn man mit solcher Kriminalität konfrontiert wird”. Ein Riesenvorteil sei, dass es jetzt in Colmberg nicht brannte. Mit der VR-Bank stimme man sich eng ab.

Bürgermeister Gerhard Wachmeier wünscht sich nun, „dass die Filiale trotz allem zeitnah wieder hergerichtet und weiter betrieben wird”. Der Standort sei gut frequentiert.

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