„Wie Versagen“: Referee spricht über sein Verletzungs-Aus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.09.2026 18:02

„Wie Versagen“: Referee spricht über sein Verletzungs-Aus

Timo Gerach (h) konnte die Partie nicht zu Ende pfeifen.  (Foto: Julius Frick/dpa)
Timo Gerach (h) konnte die Partie nicht zu Ende pfeifen. (Foto: Julius Frick/dpa)
Timo Gerach (h) konnte die Partie nicht zu Ende pfeifen. (Foto: Julius Frick/dpa)

Nach seinem verletzungsbedingten vorzeitigen Ende der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem FC Schalke 04 hat sich Schiedsrichter Timo Gerach emotional zu seinem Aus geäußert. „Ein Spiel als Schiedsrichter nicht zu Ende bringen zu können, fühlt sich schwer an. Vielleicht sogar ein Stück weit wie Versagen, obwohl ich weiß, dass eine Verletzung kein Grund ist, sich zu schämen“, schrieb Gerach bei Instagram.

Der 39-Jährige war am Freitagabend in der 60. Spielminute beim Stand von 2:0 für die Schalker mit Problemen an der rechten Wade vom Feld gegangen. „Plötzlich dieser Schmerz in der Wade - und im ersten Moment eigentlich nur der Gedanke: Bitte nicht! Nicht heute! Nicht bei diesem Spiel! Warum?“, schrieb Gerach. Der eigentliche vierte Offizielle Jarno Wienefeld sprang nach rund neun Minuten Unterbrechung für ihn ein und kam so zu seinem Bundesliga-Debüt. 

Gerach bedankte sich bei Wienefeld sowie für die Genesungswünsche und entschuldigte sich bei Schalke und Union für „die ungewollte Pause“. Nun soll geklärt werden, was genau in der Wade passiert ist. Die bevorstehende Länderspielpause will Gerach nutzen, um sich zu erholen und „Schritt für Schritt“ zurückzukommen. „Denn auch das gehört zum Sport. Hinfallen, Aufstehen. Arbeiten. Zurückkommen“, schrieb er abschließend.

© dpa-infocom, dpa:260912-930-675593/1


Von dpa
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