Wie kann das Advents-Parkchaos in Rothenburg verhindert werden? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.01.2026 11:00

Wie kann das Advents-Parkchaos in Rothenburg verhindert werden?

Der P1 am Rödertor war während des Reiterlesmarktes – wie hier am vierten Adventswochenende 2025 – oft zum bersten gefüllt. (Foto: Jürgen Binder)
Der P1 am Rödertor war während des Reiterlesmarktes – wie hier am vierten Adventswochenende 2025 – oft zum bersten gefüllt. (Foto: Jürgen Binder)
Der P1 am Rödertor war während des Reiterlesmarktes – wie hier am vierten Adventswochenende 2025 – oft zum bersten gefüllt. (Foto: Jürgen Binder)

Als sehr belastend haben viele Rothenburgerinnen und Rothenburger die Verkehrssituation an den Adventswochenenden im vergangenen Jahr empfunden. Vor allem das Parkproblem diskutierte der Stadtrat in seiner Sitzung.

Die ausgewiesenen Großparkplätze waren überfüllt, so dass die Besucherinnen und Besucher zum Parken in die Wohngebiete auswichen, Busse fanden teilweise keinen Stellplatz mehr und drehten deshalb ihre Runden. Das war die Schattenseite des großen Interesses am Reiterlesmarkt.

Ein dynamisches Parkleitsystem sei derzeit „finanziell nicht drin”, hieß es dazu von Seiten der Stadt, man halte aber Ausschau nach entsprechenden Förderprogrammen. CSU-Fraktionschef Dr. Wolfgang Scheurer und Susanne Landgraf (UR-Franktionsvorsitzende) drängten dennoch einhellig darauf, dass man für die kommende Adventszeit aus dem Jahr 2025 lernen müsse. „Das zweite und dritte Wochenende waren eine Katastrophe”, waren sie sich einig und erhielten dafür aus dem gesamten Stadtrat Zustimmung.

Silke Sagmeister-Eberlein (CSU) schlug vor, die Situation vorerst durch einen Parkplatzeinweiser zu entschärfen. Dann ließe sich signalisieren, dass ein Parkplatz bereits voll ist. Besonders am Galgentor (P4), bestätigte auch FRV-Fraktionsvorsitzende Jutta Striffler, sei die Situation chaotisch gewesen.

Sechs bis acht Tage einzuplanen, an denen die Parkplatzsuche durch Personen geregelt würde, wäre durchaus möglich, äußerte sich Oberbürgermeister Dr. Markus Naser. „Insgesamt brauchen wir aber einfach mehr Parkplätze”, betonte Striffler.

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Gabriele Müllender (Grüne) ergänzte, dass am Galgentor ein Pfosten entfernt wurde, so dass die Pkw dann „den Fahrrad- und Fußweg hoch und runter gefahren sind”, das müsse in Zukunft verhindert werden. Zudem habe auch auf dem Parkplatz P1 am Rödertor Chaos geherrscht. „Die Besucher drehen ihre Runden, das ist für alle belastend”, stimmte Scheurer zu. Die Gefahr sei, dass Gäste den Besuch dadurch in schlechter Erinnerung behalten und „im nächsten Jahr nicht zurückkommen.”

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