Wie in Ansbach diese Straßenlaternen das Internet verbessern sollen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.02.2026 18:17

Wie in Ansbach diese Straßenlaternen das Internet verbessern sollen

In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)
In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)
In der Nähe des Würzburger Klinikums sorgt bereits eine 5G-Straßenleuchte für besseren Empfang. (Foto: Sven's Bildwerke/5G Synergiewerk)

Das nennt man mal eine Win-win-Lösung: Das Unternehmen 5G Synergiewerk wird für den Mobilfunk-Anbieter O2 an drei Ansbacher Standorten Mobilfunk-Straßenleuchten aufstellen. Das verbessert den Empfang – und die Stadt kassiert Miete für die Sondernutzung.

5G Synergiewerk – ein Unternehmen, das aus dem Zusammenschluss von sechs Stadtwerken entstanden ist – hat eine kompakte Sendertechnik entwickelt, die komplett in einen dafür vorbereiteten Laternenmast passt. Ein herkömmlicher Laternenmast taugt dazu nicht, es musste eigens ein „Smart Pole” entwickelt werden. Ist der neue, mobilfunkfähige Laternenmast aufgestellt, ans Glasfasernetz angeschlossen und der Sender an der Spitze des Mastes montiert, kann die ursprüngliche Leuchte wieder aufmontiert werden.

Versorgungslücken werden geschlossen

Die 5G-Leuchten können die großen Sender, die auf Dächern montiert sind, wegen ihrer geringeren Reichweite nicht ersetzen. Doch sie können Versorgungslücken schließen, wo aus Platzgründen keine großen Sender aufgestellt werden können – gerade in den Städten erhöhen sie die Netzkapazität. Ein großer Vorteil ist auch, dass die Mobilfunk-Laternen äußerlich kaum von herkömmlichen Straßenlampen zu unterscheiden sind, sich gut ins Stadtbild einfügen und deshalb auch die bessere Wahl beim 5G-Ausbau in historischen Innenstädten sind.

In Ansbach sollen „Smart Poles” auf der Hofwiese, an der Kreuzung An der Eich in Eyb und am Höhenweg in Eyb aufgestellt werden. Die Kosten trägt der Mobilfunkanbieter und zahlt gleichzeitig 15 Jahre lang Miete für die Sondernutzung des Standortes – die Rede ist von etwa 1500 Euro monatlich.

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Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
Redakteur
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