Eine der wichtigsten Straßen in der Stadt wird wohl bis Anfang August gesperrt sein: die Ansbacher Straße. Für rund eine halbe Million Euro wird auf einer Länge von etwa 560 Metern saniert. Die ersten Arbeiten beginnen heute.
Die Stadt und das Staatliche Bauamt Ansbach lassen die Arbeiten auf der Strecke zwischen ungefähr auf der Höhe Uhlandstraße und Krankenhaus durchführen. Die Stadt zahlt einen Anteil an der genannten Summe, es handelt sich um ungefähr 65.000 Euro, wie ein Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts gestern für die Redaktion ausgerechnet hat.
Das Staatliche Bauamt erklärt in seiner Pressemitteilung: „Um eine zügige Bauabwicklung zu gewährleisten und die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, wird der Streckenabschnitt für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt.“ Die Sperrung erfolgt vermutlich heute im Laufe des Tages, der morgendliche Berufsverkehr könnte noch durchkommen.
Was alles im Lauf der kommenden Wochen gemacht wird: Erneuerung der schadhaften Asphaltfahrbahn, ein Komplettumbau der Bushaltestellen inklusive Parkplätze und Querungshilfe sowie eine Linksabbiegespur – stadtauswärts in den Oberen Kaiserweg hinein –, außerdem soll der vorhandene Rad- und Gehweg optimiert werden.
Für alle, die auf der Strecke normalerweise unterwegs sind, wird der Verkehr offiziell weiträumig umgeleitet. Kurz nach der „Döhlerkreuzung“ ist Schluss – ab der Kreuzung geht es offiziell über die Schlachthofstraße sowie Bensenstraße und den Kreisverkehr in die Bodelschwingstraße und weiter über Wilhelm-Staudacher-Straße, Am Igelsbach und Am Rödlein und den Kreisverkehr beim Krankenhaus wieder auf die Staatsstraße 2250 in Richtung Ansbach. Gleiches gilt für die Gegenrichtung. Die Ansbacher Straße soll bis zum Netto-Markt befahrbar sein, das Krankenhaus über den Kreisverkehr, die Polizei nur aus Richtung Dichterviertel.
Polizeichef Florian Stelzig geht davon aus, dass die offizielle Umleitung gut funktioniert und appelliert auch „im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner, der Leichtigkeit des Verkehrs und der Verkehrssicherheit, die beschilderte Umfahrung zu nehmen“. Denn gerade in Anwohnerbereichen wie dem Dichterviertel seien ja auch zum Beispiel Kinder unterwegs, „die die intensive Nutzung ihrer Straße nicht gewohnt sind“. Stelzig bittet also darum, die offizielle Umleitung zu fahren und keine Abkürzungen zu nehmen, sonst entstehe „eine viel zu hohe Belastung der Anwohnerstraßen und eine höhere Unfallgefahr“. Das Staatliche Bauamt schätzt, dass die gesamten Arbeiten „voraussichtlich bis Anfang August abgeschlossen werden“.