Die in Regensburg gefundene Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft und abtransportiert worden. Die rund 430 betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner könnten wieder in ihre Häuser zurückkehren, teilte die Stadt mit. Zu Zwischenfällen während der zweistündigen Entschärfung kam es den Angaben zufolge nicht. Auch die Evakuierung sei ohne Probleme verlaufen, sagte eine Sprecherin der Stadt.
Am Mittwoch war bei Bauarbeiten in einem Wohngebiet ein rund 100 Kilogramm schwerer Blindgänger aus US-amerikanischem Bestand gefunden worden. Die Stadt hatte daraufhin für die Entschärfung ein Sperrgebiet mit 250 Metern Radius um den Fundort angeordnet. Hunderte Menschen mussten deshalb am Vormittag ihr Zuhause zeitweise verlassen. Für sie war ein Notquartier in der Donau Arena eingerichtet worden.
Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. Die Nacht über war die Bombe von Beamten bewacht worden. Insgesamt waren während der Entschärfung rund 130 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.
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