Welcher Job ist der richtige? Junge Leute holten sich in Neustadt Tipps | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.10.2024 12:45

Welcher Job ist der richtige? Junge Leute holten sich in Neustadt Tipps

Schon kurz nach der Eröffnung der Ausbildungsplatzbörse füllte sich die Markgrafenhalle. Viel los war auch im Berufsschulzentrum. (Foto: Ute Niephaus)
Schon kurz nach der Eröffnung der Ausbildungsplatzbörse füllte sich die Markgrafenhalle. Viel los war auch im Berufsschulzentrum. (Foto: Ute Niephaus)
Schon kurz nach der Eröffnung der Ausbildungsplatzbörse füllte sich die Markgrafenhalle. Viel los war auch im Berufsschulzentrum. (Foto: Ute Niephaus)

Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind besser denn je. Viele Jugendliche fragen sich jedoch, welche Lehre für sie die Richtige ist. Über mehr als 200 Berufe verschiedener Fachrichtungen konnten sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern am Samstag im Rahmen der Ausbildungsplatzbörse in Neustadt informieren und erste Kontakte knüpfen.

Rund 110 ausbildende Unternehmen, Behörden, Institutionen und berufsbildende Schulen aus dem hiesigen Landkreis stellten sich vor und gaben Auskünfte über das Konzept und den Ablauf der Ausbildung. Azubis berichteten ferner über ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen. Besonders gut kam es bei den jungen Leuten an, dass sie bereits vor Ort das eine oder andere ausprobieren konnten. Etliche machten zudem gleich Nägeln mit Köpfen und sicherten sich einen Praktikumsplatz.

Auch einige Neulinge unter den Ausstellern

Neben vielen Ausstellern, die schon seit vielen Jahren auf der Ausbildungsplatzbörse zu finden sind, waren einige Neulinge dabei – darunter etwa die Straßenmeisterei Neustadt, die, wie deren Leiter Klaus Imschloß betonte, für 2025 zwei Straßenwärter-Lehrlinge sucht.

Auch für Friseurmeister Mario Leibold war es eine Premiere. Mit von der Partie war seine Auszubildende Amy Lechner, die Interessierten begeistert von ihrer Lehre erzählte. Mit Erfolg, eine Schülerin zeigte gleich Interesse an einem Praktikum. Am Stand der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck lockten nicht nur leckere Häppchen, sondern etliche interessante Beschäftigungsangebote.

Viel los war auch im Berufsschulzentrum, das sich im Rahmen des Tags der offenen Tür vorstellte. Neben weiteren Ausstellern gab es dort rund 20 Mitmachstationen aus ganz verschiedenen Bereichen. Auf die Bedeutung der Ausbildungsplatzbörse hatten bei deren Eröffnung stellvertretender Landrat Hans Herold und Neustadts Bürgermeister Klaus Meier hingewiesen. Sie hoben die Vielfalt und Vernetzung der verschiedenen Branchen hervor, was eine große Stärke der Region sei. Dies trage, so Herold, maßgeblich zur Vollbeschäftigung im Landkreis bei.

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Er wies darauf hin, dass eine fundierte Lehre viele Türen öffne – und zwar sowohl beruflich als auch gesellschaftlich. „Gut ausgebildete Fachleute werden immer gesucht.“ Diese könnten auch in einer sich wandelnden Arbeitswelt erfolgreich bestehen. Herold und Meier unterstrichen, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises wesentlich davon abhänge, ob junge, talentierte Menschen in der Region bleiben. Das hofft man sehr.

„Nutzt eure Chancen, ihr werdet ganz dringend von den Unternehmen gebraucht“, appellierte Meier an die Jugend. Seitens der Stadt unterstütze man schon seit vielen Jahren diese Veranstaltung des Landkreises und sei mit einem eigenen Stand vertreten. Denn: „Auch gute Verwaltungs- und Kinderbetreuungskräfte sind rar, und wir bilden diese am liebsten selbst aus.“ Dank sagten er und Herold allen Ausstellern sowie Michael Capek und seinem Team von der Wirtschaftsförderung.

Sie sprachen ferner die Hoffnung aus, dass alle Jugendlichen eine Lehrstelle, am besten ihren Wunschausbildungsplatz, finden und die Betriebe engagierte und motivierte Mitarbeitende bekommen. Die Firmen hatten sich einiges einfallen lassen, um die jungen Leute zu bewegen, an ihrem Stand einen Stopp einzulegen. Vorführungen, eine Auswahl von Produkten, die man herstellt, Info-Material und Ansprechpartner standen bereit. Möglichkeiten, sein Geschick für eine ins Auge gefasste Ausbildung zu testen, boten sich ebenfalls und wurden gern angenommen. So fand der eine oder andere vielleicht schon am Samstag seinen Traumberuf. Nun muss es nur noch mit der Bewerbung klappen.

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